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Untersuchungen im Jugendarbeitsschutz
Ärztliche Fortbildungsveranstaltung 25. April 2009, Dresden
ZIELSTELLUNG
Nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz sind ärztliche Untersuchungen zwischen dem 15. und 18. Lebensjahr verbindlich vorgeschrieben. Alle approbierten Ärzte können diese Untersuchungen durchführen. Gegenwärtig gibt es fachliche und politische Diskussionen zur Umsetzung dieser Untersuchungen im europäischen Rahmen. Ein Forschungsprojekt zur dieser Thematik wird von der Technischen Universität Dresden bearbeitet, finanziert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Die Sächsische Landesärztekammer bietet mit dem Institut und der Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin der Technischen Universität Dresden diese Fortbildungsveranstaltung an.
Inhalt dieser Fortbildungsveranstaltung werden neben den Rahmenbedingungen für die ärztlichen Untersuchungen entsprechend des Jugendarbeitsschutzgesetzes Vorträge zu den medizinischen Problemen bei der Berufsfindung und zur Erkennung von Suchtproblemen bei Jugendlichen sein.
Es besteht auch ausreichend Möglichkeit, Fragen der ärztlichen Untersuchungen zum Jugendarbeitsschutz zu diskutieren.
Die Veranstaltung richtet sich an Fachärzte für Arbeitsmedizin, Allgemeinmedizin, hausärztlich tätige Internisten, Ärzte mit der Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin sowie an Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst.
PROGRAMM:
| Teil I: |
Aktuelle Entwicklungen im Jugendarbeitsschutz |
| 10.00 - 10.20 Uhr |
Probleme der ärztlichen Untersuchungen im Jugendarbeitsschutz - wo geht es hin? 
Prof. Dr. med. habil. Klaus Scheuch, Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin der TU Dresden |
| 10.20 - 10.40 Uhr |
Ärztliche Untersuchungen zum Jugendarbeitsschutz in Europäischer Perspektive  Dr. Christiane Hillger, Public Health, TU Dresden |
| 10.40 - 11.00 Uhr |
Umsetzung der Jugendarbeitsschutzuntersuchungen in Sachsen  Robert Fischer, Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit |
| 11.00 - 11.20 Uhr |
Jugendarbeitsschutzuntersuchungen aus Sicht der Schulärzte/öffentlicher Gesundheitsdienst
Dipl.-Med. Ilona Grabe, Gesundheitsamt Dresden, Kinder- und Jugendärztlicher Dienst |
| 11.20 - 11.40 Uhr |
Die duale Berufsausbildung am Beispiel von Medizinischen Fachangestellten  Doris Streul, Sächsisches Staatsministerium für Kultus |
| 11.40 - 12.15 Uhr |
Diskussion der Vorträge |
| 12.15 - 13.30 Uhr |
Mittagspause |
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| Teil II: |
Ärztliche Untersuchungen im Jugendarbeitsschutz - Spezifische Probleme |
| 13.30 - 14.00 Uhr |
Dermatologische Probleme bei der Berufsfindung  Dr. med. Ingrid Feldmann-Böddeker, Dermatologin, Chemnitz |
| 14.00 - 14.30 Uhr |
Allergologische Probleme bei der Berufsfindung  Dr. med. Bickhardt, Pneumologe, Praxis und Schulungszentrum Dresden |
| 14.30 - 15.00 Uhr |
Orthopädische Probleme bei der Berufsfindung  Dr. med. Steffen Peter, Betriebsarzt, Institut für Gesundheitsförderung, Arbeitsmedizin und Begutachtung (IGAB), Hermsdorf |
| 15.00 - 15.30 Uhr |
Erkennung von Suchtproblemen bei Jugendlichen  Dr. med. Edelhard Thoms, Park-Krankenhaus gGmbH, Leipzig |
| 15.30 - 16.00 Uhr |
Abschließende Diskussion |
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| Moderation: |
Prof. Dr. med. habil. Klaus Scheuch |
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