slaekDe slaekDe
Eingang der Sächsischen Landesärztekammer
Eingang der Sächsischen Landesärztekammer
Home >  Kammer  >  Ausschüsse  >  Akademie  >  Tätigkeitsbericht 2000  > 
Druckversion

Tätigkeitsbericht 2000 der Sächsischen Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Sächsischen Landesärztekammer

Die Sächsische Akademie für ärztliche Fortbildung hat im vergangenen Jahr als Grundlage der Strukturierung ihres Wirkens drei Sitzungen durchgeführt, die unter nachfolgenden Hauptthemen standen:

  • Neuordnung der ärztlichen Weiterbildungsordnung; Vorbereitung von wichtigen Curricula: „Suchtmedizinische Grundversorgung”, Fortbildungsreihe „Arzt und Recht” in Chemnitz, fachübergreifendes Fortbildungssemester „Naturheilkunde”,
  • Vorbereitung von Änderungen des Fortbildungsdiploms (neu: Fortbildungszertifikat) im Sinne einer bundesweiten Vereinheitlichung,
  • Vorbereitung von fachübergreifenden Fortbildungssemestern für 2001 (Stoffwechsel/Rehabilitation),
  • Vorbereitung der Akademiewahlen 2001,
  • Verabschiedung eines Änderungsentwurfes für das sächsische Fortbildungszertifikat zur Vorlage beim Vorstand der Kammer und Vorlage in der Kammerversammlung im Juni 2001.
  • Das Fortbildungszertifikat wird damit an ein bundesweites Regularium angeschlossen und es wurden einige inhaltliche und redaktionelle Änderungen vorgeschlagen.

    Verabschiedet wurde auch ein Vorschlag, eine Zusatzbezeichnung Qualitätsmanagement - nach Absprache mit dem Weiterbildungsausschuss dem Vorstand der Kammer in der Februarsitzung 2001 vorzutragen.

    Zu den Sitzungen der Akademie wurden über die genannten Schwerpunkte hinaus regelmäßig die laufenden Fortbildungsaktivitäten überprüft, beraten und bewertet. Seitens des Vorsitzenden sind in Zusammenarbeit mit der ärztlichen Geschäftsführung alle Fortbildungsveranstaltungen in Sachsen, die sich darum beworben haben, mit Punkten für das Diplom bewertet worden. Bisher wurden über 1.500 Anträge zur Erlangung des Fortbildungsdiploms (Fortbildungsmappen) verschickt. 75 Fortbildungsdiplome konnten bisher überreicht werden.

    Neben den schon genannten Kursen und Curricula wurden über die Kammer und in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Leitungen viele andere Kurse angeboten. Ausgesprochene Renner waren die Kurse „Verkehrsmedizinische Begutachtung”, „Arbeitsmedizin/Betriebsmedizin” und „Suchtmedizinische Grundversorgung”. Vorbereitet wurde für 2001 erneut ein Kurs „Qualitätssicherung/Qualitätsmanagement” in Zusammenarbeit mit der Firma TUDIAS. Die wissenschaftlichen Leiter dieses Kurses sind aktive Ehrenamtler der Kammer (Prof. Dr. Bernhard Kunath, Prof. Dr. Otto Bach, Dr. Maria Eberlein-Gonska) und der ärztliche Geschäftsführer der Sächsischen Landesärztekammer.

    Da sich an vielen Kursen verschiedene Akademiemitglieder sowohl in die Programmentwicklung wie in die Einzelthemen einbringen, kann man von einem bemerkenswerten Engagement sprechen. Das fachübergreifende Fortbildungssemester hat sich zu einem markanten Fortbildungsereignis der Akademie entwickelt, das thematisch schon über 2001 hinaus festgelegt ist. Im Frühjahr 2002 ist  „Molekulare Medizin”  vorgesehen.

    Auf die Frage der  ungelösten Probleme  kann nur auf folgende Fakten hingewiesen werden:

  • Laut Geschäftsordnung der Akademie hätten Sektionen gebildet werden müssen (§ 6 der Geschäftsordnung). Sie wurden in dieser Form nicht benötigt und hätten allein schon durch zusätzliche Sitzungen enorme Reisekosten verursacht, sie wären - ohne konkrete Ziele zu erkennen - auch sehr zeitaufwendig gewesen. Die Akademie ist aber der eigentlichen Zielstellung sehr nahe gekommen, indem themenbezogene (zum Beispiel bezüglich des Fortbildungssemesters oder mancher Kurse) Arbeitsgruppen fachspezifisch gebildet wurden. Außerdem wurde ein aktiver Fortbilder - Prof. Dr. Dieter Scheuch - in die Akademie kooptiert.
  • Zukünftig sollten sich die Akademie und auch der Kammervorstand Gedanken darüber machen, die umfangreichen eigenen Angebote der Fort- und Weiterbildung durch Kooperation mit weiteren externen Anbietern auszubauen, wie das auch schon in Ansätzen in anderen Ärztekammern der Fall ist.
  • Für 2001 sind die nachfolgenden Veranstaltungen, die in enger Aufgabenbewältigung zur Akademie stehen, geplant:

  • Qualitätssicherung/Qualitätsmanagement nach dem neuen Curriculum der Bundesärztekammer (zwischen Februar und Juni),
  • Suchtmedizinische Grundversorgung (August/September),
  • Arbeitsmedizin/Betriebsmedizin (März/September),
  • Verkehrsmedizinische Begutachtung (in Planung),
  • Transfusionsmedizin (Januar/März),
  • sowie die schon genannten fachübergreifenden Fortbildungssemester.
  • Regelmäßige Mitarbeit und Kontakte mit dem Vorstand des Senats für ärztliche Fortbildung der Bundesärztekammer erweisen sich ebenfalls als sehr nützlich und führen zu positiven Ergebnissen.

    Die Berichte der Kreisärztekammern weisen ebenfalls große und vielfältige Anstrengungen auf dem Gebiet der Organisation von Fortbildungsveranstaltungen aus. Sie sind im Berichtsband über die Tätigkeit der Kreisärztekammern 2000 zusammengefasst und können bei der Hauptgeschäftsstelle angefordert werden.

    Die Kreisärztekammern haben durchgehend Fortbildungsveranstaltungen für ihre Ärzte organisiert, dabei waren die Veranstaltungen sehr häufig an die regionalen Kreiskrankenhäuser gebunden. Ärztestammtische als fortbildungsorientierte Zusammentreffen spielten eine bemerkenswerte Rolle (zum Beispiel Stolpen, Kamenz, Werdau). Mit besonders vielen und differenzierten Fortbildungsaktivitäten trat die Kreisärztekammer Torgau-Oschatz auf (mit einer Fülle auch fachspezifischer zum Beispiel psychiatrischer und neurologischer Themen). Oftmals wurden gesundheitspolitische Fragen unter Einbeziehung berufspolitischer Prominenz (zum Beispiel Torgau-Oschatz, Leipzig-Stadt) diskutiert. Eine große Zahl von Kreisärztekammern nutzen für ihre Fortbildungsveranstaltungen die Kompetenzträger aus den großen regionalen sächsischen Krankenhäusern (unter anderem auch Universitäten). Organisatorische Beihilfen durch die Pharmaindustrie werden genutzt. Auch von den überregional bekannten Rehabilitationskliniken gehen vielfältige Fortbildungsaktivitäten aus.

    In den städtischen Regionen lassen sich bei Fortbildungsveranstaltungen naturgemäß große Teilnehmerzahlen erreichen (Leipzig, Chemnitz, Dresden), während hierbei die großflächigen Landgebiete erwartungsgemäß etwas schwieriger dran sind. Zahlreiche Berichte aus den Kreisärztekammern nehmen dezidiert auf das sächsische Fortbildungsdiplom Bezug und es wurden auch Themenvorschläge für die Sächsische Akademie für ärztliche Fortbildung unterbreitet (Bautzen).

    Prof. Dr. Otto Bach, Dresden, Vorstandmitglied, Vorsitzender
    (veröffentlicht im „Ärzteblatt Sachsen” 6/2001)

     

    Bündnis Gesundheit 2000 im Freistaat Sachsen
    Bündnis Gesundheit 2000 im Freistaat Sachsen
    Gesundheitsinformationen Sachsen
    Gesundheits-
    informationen
    Sachsen
    Ratgeber Kinderstube
    Ratgeber Kinderstube
    Fortbildungszertifikat
    Fortbildungszertifikat
    Ärzte für Sachsen
    Ärzte für Sachsen

     

     
      Die Sächsische Landesärztekammer bei Twitter    icon_facebook    Zugang zu meinem Netzwerk     zum Seitenanfang    zurück    Druckversion