Home >
Kammer
>
Ausschüsse
>
Akademie
>
Tätigkeitsbericht 2001
>
Tätigkeitsbericht 2001 der Sächsischen Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Sächsischen Landesärztekammer
Die sächsische Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung hat im Jahre 2001 vier Sitzungen durchgeführt, am 21.4.2001, 18.7.2001, 6.10.2001 und 15.12.2001, dabei war die Sitzung am 18.7.2001 durch die Neukonstituierung der Akademie nach den Akademiewahlen bestimmt.
Die wiedergewählten Mitglieder der Akademie sind die Damen und Herren: Dr. Hella Wunderlich, Dr. Bernhard Ackermann, Prof. Dr. Otto Bach, Doz. Dr. Gottfried Hempel, Dr. Norbert Kunze, Prof. Dr. Klaus Ludwig, Dr. Wolfgang Rothe, PD Dr. Ulrich Stölzel. Neu gewählt wurden: Erik Bodendiek, Prof. Dr. Peter Bräunig, Dr. Regine Krause-Döring, PD Dr. Eberhard Meister, Prof. Dr. Klaus Scheuch. Zum Vorsitzenden wurde Prof. Dr. Otto Bach wiedergewählt.
Die Akademiesitzungen befassten sich routinemäßig mit speziellen Themen der Fort- und Weiterbildung (Rezertifizierung, Vorstellung eines Spracherkennungssystems zur Nutzung in der Fortbildung, Bericht über die Sitzungen des Vorstandes des Deutschen Senats für Fortbildung). Im Mittelpunkt der Arbeit standen die Vorbereitungen von Fortbildungsangeboten, die direkt von der Akademie organisiert werden: das fachübergreifende Fortbildungssemester (im Frühjahr 2001 zum Thema „Stoffwechsel” bei 11 Veranstaltungen 533 Teilnehmer, im Herbst 2001 zum Thema „Medizinische Rehabilitation” bei 11 Veranstaltungen 446 Teilnehmer), ein 200-Stunden-Curriculum zu Qualitätsmanagement. Eine Fülle zum Teil sehr aufwendig zu organisierender Veranstaltungen wurden von den Akademiemitgliedern wissenschaftlich geleitet bzw. vom Referat Fortbildung der Landesärztekammer organisatorisch betreut. Erwähnt werden beispielhaft: Kompaktkurs Rettungsdienst, Kurs Arbeits- und Betriebsmedizin, Kurse Allgemeinmedizin, Verkehrsmedizin, Suchtmedizin, Transfusionsmedizin. Insgesamt wurden 13 Reanimationskurse - zum Teil auch in Kreiskammerbereichen durchgeführt. Ein wesentlicher Arbeitsanteil ist auch die Zertifizierung von insgesamt 2070 weiteren Fortbildungsveranstaltungen durch die Kammer gewesen.
Im Jahre 2001 wurde durch die Kammerversammlung eine Novellierung der Regeln des Fortbildungsdiploms (zukünftig Fortbildungszertifikat) beschlossen, womit der Modellversuch unserer Kammer abgeschlossen und ein weitgehend bundeseinheitliches Vorgehen eingeführt werden konnte. Bei derzeit etwa 2000 Teilnehmern am Fortbildungszertifikat konnten 2001 269 Urkunden für erfolgreiche Teilnahme ausgegeben werden.
Für das Jahr 2002 sind wieder zwei fachübergreifende Fortbildungssemesters geplant (Leitsymptome, Klinische Pharmakologie). Die bisher erfolgreich laufenden unterschiedlichen Kurse und Curricula werden fortgesetzt. Die Akademie versucht auch auf aktuelle Entwicklungen der Gesundheitspolitik bzw. von Problemen der Gesundheitsgefährdungen zu reagieren. So findet zum Beispiel im II. Quartal 2002 eine Fortbildung zu medizinischen Aspekten des Bioterrorismus statt.
In den Bereichen der einzelnen Kreiskammern hat es eine kaum übersehbare Reihe von Fortbildungsveranstaltungen gegeben, die im Verein mit den Angeboten in den Kliniken des Freistaates Sachsen, den Angeboten der wissenschaftlichen Gesellschaften, der Kassenärztlichen Vereinigung und der Pharmaindustrie die Aussage zulassen, dass ein überwältigendes, breites Spektrum von Fort- und Weiterbildung den sächsischen Ärzten zur Verfügung steht.
Die Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung hat im Rahmen der Kammerstrukturen vor allem mit den Ausschüssen Qualitätssicherung und Weiterbildung kooperiert.
Prof. Dr. Otto Bach, Dresden, Vorstandsmitglied, Vorsitzender
(veröffentlicht im „Ärzteblatt Sachsen” 6/2002)
|