1. Erwerb der in der Weiterbildungsordnung aufgeführten Weiterbildungsinhalte.
Hierzu sind nachfolgende Richtzahlen oder Weiterbildungsinhalte nachzuweisen:
1.1 Untersuchungsverfahren und Behandlungsverfahren
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in der humangenetischen Diagnostik, dies umfaßt |
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klinisch-genetische Diagnostik erblich bedingter Krankheiten, angeborener Fehlbildungen und Fehlbildungssyndrome einschließlich schriftlicher, ausführlicher und kritischer Würdigung der Differentialdiagnose durch den Nachweis von 150 Fällen aus der genetischen Beratung bzw. dem Konsiliardienst |
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die Chromosomenanalyse unter Verwendung sämtlicher hierfür relevanter Techniken einschließlich differentieller Chromosomenfärbungen bei 400 Fällen, hiervon 200 postnatal und 200 pränatal. In diesen Fällen sollen 20 Chromosomenaberrationen enthalten sein, davon 5 strukturelle Aberrationen |
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die molekulargenetische Diagnostik genetisch bedingter Krankheiten bei 20 Familien mit verschiedenen Erbgängen mit direktem Nachweis von Genmutationen sowie Methoden der indirekten Genotypisierung auf der Grundlage der Segregationsanalyse gekoppelter Marker |
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in der Ermittlung genetischer Risiken, diese umfaßt |
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Risikoberechnungen bei monogen bedingten Erkrankungen aufgrund von Stammbaumdaten bei jeweils 10 Familien mit autosomal-dominanten, autosomal-rezessivem und X-gebunden rezessivem Erbgang |
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Risikobestimmungen bei 20 Familien mit multifaktoriellen Krankheiten |
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Abschätzung des Wiederholungsrisikos bei numerischen Chromosomenaberrationen in 10 Fällen und strukturellen Chromosomenaberrationen in 5 Fällen |
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Risikoberechnungen aufgrund der Vererbung gekoppelter Marker bei 5 Familien |
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Grundlagen der genetischen Beratung, einschließlich deren ethischen und psychologischen Aspekten insbesondere Konzepte genetischer Beratung und Technik der Gesprächsführung, hierzu gehören Theorie-/Praxisseminare und supervidierte (Balint-Gruppe) Beratung |
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in der genetischen Beratung, dies umfaßt die Durchführung von 300 genetischen Beratungen aus dem gesamten Gebiet genetisch bedingter Erkrankungen bei 50 verschiedenen Krankheiten einschließlich Differentialdiagnose, Erhebung der Familienanamnese in 3 Generationen und ausführlicher schriftlicher epikritischer Würdigung für die behandelnden Ärzte und Darstellung der Beratung für die Ratsuchenden |
Vermittlung, Erwerb und Nachweis eingehender Kenntnisse und Erfahrungen und Fertigkeiten in der zytogenetischen Labordiagnostik, welche über die im Gebiet aufgeführten Inhalte hinausgehen, hierzu gehören:
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Selbständige Durchführung von 400 Chromosomenanalysen, 200 postnatal und 200 pränatal |
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5 Fälle von Chromosomenanalysen aus Hautbiopsien die selbst angezüchtet wurden sowie je 30 Fälle von Chorion-Kurz- und Langzeitkulturen |
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Bandenmustertechniken mit folgenden Färbungen
· 50 Fälle G-Banden
· 20 Fälle R-Banden
· 10 Fälle C-Banden
· 20 Fälle Q-Banden
· 10 Fälle AgNOR
· 20 Fälle Replikationsmuster, z. B. RBG |
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Darstellung und Analyse von hoch aufgelösten Bandenmustern, 800-Bandenstadium |
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Chromosomale in-situ Hybridisierung |
Vermittlung, Erwerb und Nachweis eingehender Kenntnisse und Erfahrungen und Fertigkeiten, welche über die im Gebiet aufgeführten Inhalte hinausgehen, in der molekulargenetischen Labordiagnostik genetisch bedingter Krankheiten, hierzu gehören:
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Selbständige Durchführung molekulargenetischer Diagnostik in 30 Familien |
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darin enthalten je 5 Familien mit autosomal und X-gebunden rezessivem Erbgang |
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darin enthalten 5 Familien mit direktem und indirektem (Kopplungsanalyse) Mutationsnachweis |
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darin enthalten 5 Familien mit in-vitro Amplifikation der DNA sowie mit Nachweis spezifischer DNA-Fragmente nach Restriktionsverdau und Southern-blot |
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Präparation von Proben-DNA aus Plasmiden und anderen Vektoren sowie nach in-vitro-Amplifikation einschließlich deren radioaktiver Markierung |