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Prof. Köhler
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Weiterbildung Laboratoriumsmedizin

Inhalt

  Definition
Weiterbildungszeit
Inhalt und Ziel der Weiterbildung
 

 

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Definition:

Die Laboratoriumsmedizin umfaßt die Beratung und Unterstützung der in der Vorsorge und in der Krankenbehandlung tätigen Ärzte bei der Erkennung von Krankheiten und ihren Ursachen, bei der Überwachung des Krankheitsverlaufes, bei der Bewertung therapeutischer Maßnahmen durch die Anwendung und Beurteilung morphologischer, chemischer, physikalischer, immunologischer, biochemischer, molekularbiologischer und mikrobiologischer Untersuchungsverfahren von Körpersäften, ihrer morphologischen Bestandteile sowie Ausscheidungs- und Sekretionsprodukten zur Erkennung physiologischer Eigenschaften und krankhafter Zustände sowie zur Verlaufskontrolle einschließlich der dazu erforderlichen Funktionsprüfungen und diagnostischen Eingriffe.

 

 

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Weiterbildungszeit:

5 Jahre an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 8 Abs. 1.
1 Jahr Innere Medizin.
Angerechnet werden kann auf die 1jährige Weiterbildung in der Inneren Medizin ½ Jahr Weiterbildung in der Kinder- und Jugendmedizin.
4 Jahre im Gebiet Laboratoriumsmedizin, davon mindestens
12 Monate in der medizinischen Mikrobiologie,
12 Monate in der medizinischen Immunologie,
12 Monate in der klinischen Chemie.
3 Jahre der Weiterbildung können bei einem niedergelassenen Arzt abgeleistet werden.

 

 

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Inhalt und Ziel der Weiterbildung:

Vermittlung, Erwerb und Nachweis eingehender Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten in den theoretischen, medizinischen, physikalischen und chemischen Grundlagen des Gebietes, den Routineverfahren der klinischen Chemie, Biochemie, Molekularbiologie, der medizinischen Physik, der medizinischen Mikroskopie, der medizinischen Mikrobiologie, der medizinischen Immunologie und Blutgruppenserologie.

Vermittlung und Erwerb von Kenntnissen über spezialisierte Untersuchungsmethoden der Laboratoriumsmedizin einschließlich nuklearmedizinischer Laboratoriumsuntersuchungen.

Hierzu gehören in der Laboratoriumsmedizin
1. Eingehende Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten in
den theoretischen Grundlagen des Gebietes einschließlich der allgemeinen und speziellen Laboratoriumsmedizin
den Laboratoriumsverfahren einschließlich der Prinzipien medizinisch-physikalischer und medizinisch-chemischer Meßmethoden, Mikroskopier- und Färbeverfahren, Gerinnungsvorgängen, medizinisch-chemischer Trennungen, qualitativer und immunologischer Nachweisverfahren einschließlich der Dosimetrie von Substanzen
der Züchtung und Differenzierung von Zellen, Mikroorganismen und Viren einschließlich der Präparation und Differenzierung und der Sterilisation und Desinfektion
der Hämatologie einschließlich der Hämostaseologie
den Methoden zur Durchführung der Qualitätskontrolle
der Labororganisation, Gerätekunde und Dokumentation
den für das Gebiet wesentlichen gesetzlichen Vorschriften
der praktischen Tätigkeit in der medizinischen Mikrobiologie, medizinischen Immunologie, medizinischen Chemie und den gentechnologischen Verfahren sowie der medizinischen Mikroskopie
der Probenentnahme, dem Probentransport und der Aufbereitung der Proben sowie der Durchführung von Funktionstests der Laboratoriumsmedizin am Patienten bei besonderer Indikation
der ärztlichen Auswertung der Laborbefunde
der Qualitätssicherung ärztlicher Berufsausübung
der Begutachtung

1.1 Vermittlung und Erwerb von Kenntnissen über
spezielle Untersuchungsmethoden des Gebietes
nuklearmedizinische diagnostische Verfahren (in-vitro-Diagnostik)
allgemeine Hygiene, Toxikologie, Parasitologie, Tropen-, Arbeits- und Sozialmedizin
das Bluttransfusionswesen
Gewinnung und Prüfung von Antigenen, Antiseren und Impfstoffen
Pharmakokinetik und Pharmakodynamik (drug monitoring)

Evaluation der Weiterbildung
Evaluation der Weiterbildung
Bündnis Gesundheit 2000 im Freistaat Sachsen
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Gesundheitsinformationen Sachsen
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Sachsen
Fortbildungszertifikat
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Ärzte für Sachsen
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