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Elektronischer Arztausweis: Eintrittskarte in die Gesundheitstelematik

Mit der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte wird auch der elektronische Arztausweis zwingend erforderlich. Denn er bildet die Eintrittskarte in die Gesundheitstelematik. Ohne den elektronischen Arztausweis können die Funktionen einer elektronischen Gesundheitskarte von Patienten nicht genutzt werden. Der elektronische Arztausweis ist auch für eine Tätigkeit in der vertragsärztlichen Versorgung zukünftig zwingend. Durch das GKV-Modernisierungsgesetz sind alle Vertragsärzte verpflichtet, beim Zugriff auf Daten der elektronischen Gesundheitskarte einen elektronischen Arztausweis zu verwenden.
Mit Hilfe des elektronischen Arztausweises können Ärztinnen und Ärzte zukünftig auf die Patientendaten der elektronischen Gesundheitskarte zugreifen, elektronische Dokumente rechtsgültig signieren und für den Versand über Datenleitungen sicher verschlüsseln. Erst dadurch werden Anwendungen wie das elektronische Rezept, elektronische Arzneimitteldokumentation und der elektronische Arztbrief möglich. Die Vorarbeiten für den künftigen Einsatz der neuen Karten haben bereits begonnen. In einigen ausgewählten Modellregionen soll der Arztausweis in Praxistests erprobt werden.
Über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Telematik im Gesundheitswesen berichtet die Pressestelle der deutschen Ärzteschaft regelmäßig in dem Informationsdienst IT KOMPAKT, der kostenfrei abonniert werden kann. Basisinformationen zum Thema Elektronischer Arztausweis enthält der Hintergrunddienst BÄK GROUND.

Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema elektronischer Arztausweis (PDF)

Basisinformationen zum elektronischen Arztausweis der Bundesärztekammer
BÄK GROUND - Rechtsgrundlage - Telematik-Infrastruktur - Gutachten

Aktuelle Meldungen der Bundesärztekammer
Aktuelle Entwicklungen beim elektronischen Arztausweis und der elektronischen Gesundheitskarte

Modellprojekt „SaxTeleMed”
Zur Testregion gehört der Landkreis Löbau-Zittau in Sachsen. Im Kreiskrankenhaus Löbau-Zittau, im Städtischen Klinikum Dresden-Friedrichstadt und im Kreiskrankenhaus Riesa-Großenhain ist ein elektronischer Heilberufsausweis seit April 2002 im Einsatz. Für das Modellprojekt zur „Digitalisierung bildgebender Verfahren und Bildkommunikation der Krankenhäuser im Freistaat Sachsen” („SaxTeleMed") wurde die Telematik-Struktur entwickelt und erprobt. Ärztinnen und Ärzte können mit dem Heilberufsausweis zum Beispiel diktierte Befunde am Computer signieren und auf die elektronische Patientenakte zurückgreifen.

Modellregion Löbau Zittau („SaxMediCard”)
Die Modellregion Löbau-Zittau hat sich mit Ihren Erfahrungen aus dem Projekt „SaxTeleMed” als Testregion beworben und ist als „Starterregion” für den 10.000er Test vom BMG bestätigt worden. In diesem Test sollen zunächst 10.000 Versicherte, 25 niedergelassene Ärzte und eine ausreichende Anzahl von Apotheken einbezogen werden. Über das Projekt und über neue Entwicklungen wird auf dieser Seite informiert.

Projekt BARMER GEK
Beantragung der HPC qSig

Glossar zur Telematik im Gesundheitswesen
Kleines Lexikon der Bundesärztekammer für häufig vorkommende Begriffe

IT KOMPAKT - Informationsdienst zur Telematik im Gesundheitswesen
Automatische Zustellung per eMail

Linksammlung zur Telematik im Gesundheitswesen

Weiterführende Angebote im Internet

Bündnis Gesundheit 2000 im Freistaat Sachsen
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