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Anpassung der Vergütung gegen Ärztemangel in Sachsen

Der 15. Sächsische Ärztetag fordert die Landesregierung auf, sich insbesondere für die Anpassung der Vergütung für Ärzte an das westdeutsche Niveau einzusetzen, damit der Arztberuf für Absolventen der Medizin wieder attraktiv wird und der Nachwuchs nicht weiter abwandert.

„Wir brauchen endlich eine an das Westniveau angepasste Vergütung, damit die jungen Ärzte in Ostdeutschland bleiben. Die Abschaffung des Arztes im Praktikum und die Modernisierung des Studiums waren nur erste kleine Schritte, die durchgesetzt werden konnten und eine Verbesserung bewirkt haben”, so der Vizepräsident der Sächsischen Landesärztekammer, Dr. Stefan Windau.

Es bedarf sehr viel mehr Anstrengungen, damit wir nicht in weniger als fünf Jahren einen Versorgungsnotstand in Sachsen verzeichnen müssen. Schon heute sind in diesem Bundesland zahlreiche Hausarztpraxen nicht besetzt - Tendenz steigend.

Dr. Windau: „Wir können es uns nicht mehr leisten, jungen wie auch etablierten Ärzten in Sachsen keine Perspektiven zu bieten und sie stattdessen abwandern zu lassen”.

Weitere Informationen unter 0351 / 82 67 350.

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