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Heilberufe aus Sachsen fahren am 24.3. zum Protesttag nach Berlin

 

Bündnis Gesundheit 2000 im Freistaat Sachsen

Dresden, 22.03.2006: Am 24. März 2006 wird ein weiterer Nationaler Protesttag der Ärzte, Arzthelferinnen und weiterer Gesundheitsberufe in Berlin stattfinden. Das Bündnis Gesundheit 2000 im Freistaat Sachsen unterstützt diesen Protest ausdrücklich. Es hat alle Bündnispartner aufgerufen, sich mit ihren Mitgliedern oder Berufsangehörigen an diesem Protesttag zu beteiligen.

Mehrere hundert Physiotherapeuten, Arzthelferinnen, Pflegekräfte, Zahnärzte und Ärzte haben sich diesem Aufruf angeschlossen und werden am kommenden Freitag nach Berlin fahren. Von Dresden und Leipzig bietet das Bündnis die Möglichkeit gemeinsame Fahrgelegenheiten zu nutzen. Allein von Dresden werden drei Busse nach Berlin starten. „Damit zeigen wir den Politikern, dass nicht nur die Ärzte, sondern alle Angehörigen der Heil- und Pflegeberufe sowie die Patienten gegen die Fehlsteuerungen in der Gesundheitspolitik protestieren. Die Anliegen der Ärzteschaft sind auch die Anliegen der über 30 Bündnispartner im Freistaat Sachsen”, so der Sprecher, Prof. Dr. med. habil. Jan Schulze.

Weitere Informationen unter 0351 8267 160.

Knut Köhler M.A.
für das Bündnis Gesundheit 2000 im Freistaat Sachsen

Was ist das Sächsische Bündnis Gesundheit?

Als Reaktion der verfassten Ärzteschaft auf das überstürzte Gesetzesvorhaben der Bundesregierung zur Gesundheitsreform im Jahre 2000 wurde am 14. Juli 1999 in Dresden ein Sächsisches Aktionsbündnis ärztlicher und nichtmedizinischer Berufe gegründet. Seit dem arbeiten kontinuierlich 36 Berufsverbände, Vereine, Körperschaften und Patientenvertreter in diesem Bündnis zusammen.

Ziel des Bündnisses ist es, eine breite Öffentlichkeit von Patienten, Gesundheitsberufen und Politikern landesweit über Regierungspläne zur Gesundheitsreform zu informieren und zu sensibilisieren, wenn es sich um eine systemverändernde Strukturreform handelt, die das Versorgungs- und Betreuungsniveau in Deutschland gefährdet.

Das Sächsische Bündnis Gesundheit 2000 will weiterhin einen konstruktiven Dialog führen, um mit Sachverstand, Konzepten und Alternativen notwendige Reformen im Gesundheitswesen voranzubringen.

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