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KBV will mit Qualitätsindikatoren ärztliche Versorgungsgüte transparent machen

Pressemitteilung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV)

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) stellte Ende der letzten Woche in Berlin das Projekt „Ambulante Qualitätsindikatoren und Kennzahlen” - kurz AQUIK - vor. Ziel des Projekts ist es, ärztliche Behandlung anhand eines Indikatorensets transparent und vergleichbar zu machen. „Die Qualität ärztlicher Leistung wird künftig maßgeblich darüber entscheiden, wer im Wettbewerb um die beste Versorgung bestehen kann und wer nicht. Niedergelassene Ärzte in Deutschland brauchen sich da nicht zu verstecken. Das wollen wir beweisen.” sagte der Vorstandsvorsitzende der KBV, Dr. Andreas Köhler, anlässlich der Präsentation.

Anerkannte Qualitätskennzahlen für den ambulanten Sektor gibt es bislang nur im Ausland, etwa den USA und den Niederlanden. In Großbritannien existiert ein Vertrag, bei dem sich die Bezahlung von Hausärzten an der Erfüllung definierter Qualitätsparameter orientiert. „Mit AQUIK will die KBV die Möglichkeit schaffen, die Qualität der Arbeit niedergelassener Ärzte sicht- und messbar zu machen”, erklärte Köhler. Dabei sollen auch die Chancen einer Koppelung an die Honorare untersucht werden. Positive wie negative Erfahrungen mit Qualitätsindikatoren aus dem In- und Ausland sollen dabei berücksichtigt werden.

Bisherige Ergebnisse und weitere Informationen zum Projekt AQUIK hat die KBV im Internet zusammengestellt: http://www.kbv.de/themen/aquik.html

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