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Vorstände der Sächsischen Landesärztekammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen vereinbaren noch engeren Austausch

Die Vorstände der Sächsischen Landesärztekammer (SLÄK) und der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen (KVS) trafen sich am 5. Dezember zu einer gemeinsamem Beratung in der Kammer. „Ein regelmäßiger und enger Austausch zwischen unseren beiden Körperschaften zu allen berufs- und gesundheitspolitischen Angelegenheiten ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche gemeinsame Selbstverwaltung”, betonte der Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, Prof. Dr. med. habil. Jan Schulze. „Um in Zukunft noch kontinuierlicher als bisher Informationen auszutauschen und gemeinsame Strategien zu beraten, werden wir das gemeinsame Vorstandstreffen regelmäßig aller sechs Monate wiederholen”, bekräftige auch Dr. med. Klaus Heckemann, der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen.

Die Vorstände von SLÄK und KVS vereinbarten unter anderem eine enge Zusammenarbeit im Hinblick auf die gesetzliche Fortbildungspflicht für alle Ärzte sowie an der Schnittstelle von vertragsärztlicher Zulassung und Berufsrecht. Sie sprachen sich darüber hinaus gemeinsam für eine sektorübergreifende Qualitätssicherung in der Medizin sowie für ein weiterhin einheitliches Auftreten der Ärzteschaft zur Durchsetzung berufs- und gesundheitspolitischer Ziele aus.

Die Vorstände beider Körperschaften befürworten zudem die Einrichtung einer zentralen Koordinationsstelle gegen den Ärztemangel in Sachsen im Rahmen des Projektes „Neue Ärzte braucht das Land”. Diese Initiative wird neben SLÄK und KVS vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales, der Krankenhausgesellschaft Sachsen und den sächsischen Krankenkassen getragen. SLÄK und KVS sind sich allerdings darüber einig, dass eine Koordinierungsstelle nicht die Ursachen des Ärztemangels beseitigt, sondern nur dessen Folgen mildern kann.

Intensiv diskutierten die beiden Vorstände außerdem die Idee, im Rahmen der Erstellung eines Pandemieplanes für Sachsen, einer möglichen plötzlichen nationalen oder auch internationalen Krankheitsbedrohung durch die „Auffüllung” des Ärztepools mit Medizinern im Ruhestand zu begegnen.

Rückfragen unter 0351/ 8267-160.

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