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Parallelstrukturen in der hausärztlichen Versorgung sind abzulehnen

Ulm: Der 111. Deutsche Ärztetag lehnt auf Antrag der Sächsischen Landesärztekammer arztersetzende Parallelstrukturen in der hausärztlichen Versorgung ab. Durch Qualifikation des Praxispersonals ist eine zielgerichtete Arztentlastung möglich.

„Nicht ohne Grund sichert die Freiberuflichkeit des Arztes die Versorgung des Patienten frei von wirtschaftlichen Abhängigkeiten”, so der Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, Prof. Dr. med. habil. Jan Schulze. „Pflegeberufe und neue Ebenen der Patientenversorgung sind keine freien Berufe und unterliegen in ihrem Tun sehr oft direkten wirtschaftlichen Abhängigkeiten, die die Patientenversorgung nach merkantilen Gründen manipulieren.”

Weitere Informationen unter 0351 / 82 67 160.

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