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Eingang der Sächsischen Landesärztekammer
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Anzahl gemeldeter (ausländischer) Ärzte bei der Sächsischen Landesärztekammer

Dresden: Insgesamt leben und arbeiten 19.622 (+ 869) Ärzte zum 31.12.2007 in Sachsen. 14.396 Ärzte in Sachsen sind berufstätig. Davon 7.373 (+234)1 im stationären und 5.759 (-75) im ambulanten Bereich. Bei den Arztpraxen kommen noch 477 angestellte Ärzte hinzu. Es gibt 1.775 (-103) Allgemeinärzte, 356 (-110) Ärzte sind in Behörden beschäftigt. Dazu kommen 5.226 (+802) Ärzte ohne ärztliche Tätigkeit. Insgesamt 4.019 (+535) Ärzte befinden sich im Rentenalter, gehen aber zum Teil noch ihrem Beruf nach.

1061 (835) ausländische Ärzte aus 83 Nationen waren bei der Sächsischen Landesärztekammer zum 31. Dezember 2007 angemeldet. Daraus ergibt sich eine Zunahme an ausländischen Ärzten in Sachsen im Vergleich zu 2005 um 21 %. Von diesen arbeiten 813 (2005: 637) Ärzte im stationären Sektor und 55 (37) im niedergelassenen Bereich. 81 (51) arbeiten in sonstigen Bereichen und 112 (110) ausländische Mediziner gehen keiner beruflichen Tätigkeit nach. Insgesamt bestätigt sich eine weiter zunehmende Anzahl von Ärzten aus Osteuropa in Sachsen.

Arbeitsorte ausländischer Ärzte (Auswahl)

Polen: Von den 159 polnischen Ärzten arbeiten 122 in stationären und 13 in ambulanten Einrichtungen. 15 polnische Ärzte sind in einer sonstigen Anstellung und nur neun haben keine Anstellung.

Slowakei: Die 121 slowakischen Ärzte verteilen sich mit 110 auf den stationären Bereich und zwei in einer Niederlassung. Drei befinden sich in einer sonstigen Anstellung und sechs haben keine berufliche Tätigkeit.

Russland: Von 95 russischen Ärzten arbeiten 64 im Krankenhaus und 16 haben eine sonstige Anstellung. 15 von ihnen haben keine Anstellung.

Tschechien: Die 83 Ärzte aus der Tschechischen Republik verteilen sich mit 72 Ärzten auf den stationären, mit je zwei Ärzten auf ambulante Einrichtungen und auf sonstige Anstellungen. Drei tschechische Ärzte haben keine Anstellung.

Ukraine: Von den 63 Ärzten aus der Ukraine arbeiten 44 im Krankenhaus und sechs in sonstiger Anstellung. 13 haben keine Anstellung.

Bulgarien: Von den 63 bulgarischen Ärzten arbeiten 44 im Krankenhaus und vier in der Niederlassung. Drei Ärzte sind in sonstigen Bereichen tätig. 12 Ärzte gehen keiner beruflichen Tätigkeit nach.

Die große Mehrheit der in Sachsen gemeldeten ausländischen Ärzte geht einer beruflichen Tätigkeit nach und befindet sich zum Beispiel nicht in der Arbeitslosigkeit oder im Erziehungsurlaub. Das positive Verhältnis zwischen arbeitenden und nicht berufstätigen Ärzten sowie das Anstellungsverhältnis lassen Rückschlüsse auf die Personalsituation vor allem im stationären Bereich zu, weil die Mehrheit der berufstätigen, ausländischen Ärzte in diesem Sektor tätig ist. Dort ist es auch aus rechtlichen Gesichtspunkten sehr viel einfacher, ausländische Ärzte einzustellen, als im niedergelassenen Bereich.

Bei den Ärzten im stationären Bereich kann es sich um Fachärzte oder auch um Ärzte in Weiterbildung handeln, die einen befristeten Arbeitsvertrag haben. Eine detaillierte Analyse ist durch die Statistik nicht möglich. Vor allem aus Osteuropa kommen Ärzte nach Deutschland. Mediziner aus Westeuropa sind bisher nur unterdurchschnittlich vertreten. Zum Beispiel arbeiten nur zwei Ärzte aus Großbritannien in Sachsen.

Tabelle 1: Ausländische Ärzte nach Ländern (Auswahl)

Länder (Auswahl) 2001 2003 2005 2007
Polen 22 95 126 159
Slowakei 11 26 73 121
Russland 38 74 96 95
Tschechien 4 43 54 83
Ukraine 0 48 57 63
Bulgarien 24 41 58 63
Österreich 7 21 38 62
Rumänien k.A. k.A. k.A. 34
Syrien 14 20 25 29
Griechenland 16 16 21 27
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Gesamt 254 607 835 1061

 

Grafik 1: Ausländische Ärzte nach Ländern (Auswahl)

Grafik 1: Ausländische Ärzte nach Ländern (Auswahl)

1 Angaben in Klammern beziehen sich auf die Differenz zum 31.12.2005.

Weitere Informationen unter 0351 / 82 67 160.

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