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Säuglingssterblichkeit in Sachsen auf niedrigstem Stand seit elf Jahren

Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen

81 Säuglinge (42 Jungen, 39 Mädchen) starben 2007 im ersten Lebensjahr in Sachsen. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes drei weniger als im Vorjahr. Auf 1 000 Lebendgeborene kamen 2,4 gestorbene Säuglinge (sog. Säuglingssterbeziffer), im vergangenen Jahr waren es noch 2,6 je 1 000 Lebendgeborenen. Damit zeigt sich ein erfreulicher Rückgang - vor elf Jahren lag die Sterbeziffer noch bei 5,5 je 1 000 Lebendgeborenen. Im Bundesdurchschnitt lag die Säuglingssterblichkeit bei 3,8 je 1 000 Lebendgeborenen.

Innerhalb der ersten 28 Tage nach der Geburt verstarben 54 Säuglinge, das sind 67 Prozent aller Säuglingssterbefälle.

49 der gestorbenen Säuglinge hatten ein Geburtsgewicht unter 2500 Gramm, darunter 26 ein Gewicht von weniger als 1 000 Gramm.

Die häufigsten Todesursachen bei Säuglingen waren mit 44 Sterbefällen (54 Prozent) „Bestimmte Zustände, die ihren Ursprung in der Perinatalperiode1) haben”. An Plötzlichem Kindstod verstarben im vergangenen Jahr drei Säuglinge.

Regional betrachtet wurde die höchste Säuglingssterblichkeit im Direktionsbezirk Chemnitz mit 2,6 Fällen je 1 000 Lebendgeborenen verzeichnet. Es folgen der Direktionsbezirk Dresden mit 2,4 und Leipzig mit 2,1 je 1 000 Lebendgeborenen.

Weitere Informationen unter 0351 / 82 67 160.

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1) Zeitraum zwischen dem Beginn der 29. Schwangerschaftswoche und dem 7. Lebenstag eines Kindes

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