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Nachwuchssicherung bei Medizinischen Fachangestellten

Der Verband medizinischer Fachberufe e.V. begrüßt den Beschluss des 113. Ärztetages, der die Ärztekammern dazu aufruft, verstärkt Maßnahmen einzuleiten, mit denen eine ausreichende Zahl von auszubildenden Medizinischen Fachangestellten und qualifizierten Mitarbeiter/innen gewonnen werden kann sowie eine weiterhin hochstehende Aus- und Fortbildungsqualität sichergestellt wird.

„Im deutschen Gesundheitswesen gilt das Prinzip ambulant vor stationär”, erklärte dazu die Verbandspräsidentin Sabine Ridder. „Daher haben die Berufsangehörigen in den Arztpraxen die häufigsten Kontakte mit Patienten und Versicherten. Die Mitarbeiterinnen dort sind für die Patienten wichtige und vertraute Partner, Begleiter und Coache im Krankheitsprozess und bei der Prävention.”

„Wir sehen diese Abstimmung als Zeichen dafür, dass die Ärzte sich ihrer Aus- und Weiterbildungsverantwortung bewusst sind”, so Sabine Ridder weiter.

Als Sozialpartner ist der Verband in den Prüfungs- und Berufsbildungsausschüssen der Kammern vertreten. Die Arbeit dort zielt darauf ab, die Prüfungsordnungen für Aus- und Weiterbildungen so zu gestalten, dass sie den hohen Ansprüchen an die Qualifikation und Kompetenzen der Medizinischen Fachangestellten gerecht werden.

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