Häufige Fragen

  • Weiterbildung

    • Zu welchem Zeitpunkt kann man frühestens mit der Weiterbildung zum Facharzt beginnen?

      Mit der Weiterbildung darf erst begonnen werden, wenn der Arzt über die ärztliche Approbation oder über einen gleichwertigen Ausbildungsstand oder einen gleichwertigen Kenntnisstand, der durch Ablegen einer Kenntnisprüfung nachzuweisen ist (§28 Abs. 2 SächsHKaG), verfügt.
    • Welche Behörde ist in Sachsen für die Erteilung der Approbationen oder Berufserlaubnisse Zuständig?

      Für die Erteilung der Approbationen oder Berufserlaubnisse nach der Bundesärzteordnung ist im Freistaat Sachsen die Landesdirektion Sachsen zuständig.

       

      Die Adressen lauten:

       

      Landesdirektion Sachsen - Standort Leipzig

      Abteilung Inneres, Soziales und Gesundheit, Referat 22

      Braustraße 2, 04107 Leipzig

      Tel.: 0341 977-0

       

      Landesdirektion Sachsen - Standort Dresden

      Abteilung Inneres, Soziales und Gesundheit, Referat 22

      Stauff enbergallee 2, 01099 Dresden

      Tel.: 0351 825-0

       

      Landesdirektion Sachsen - Standort Chemnitz

      Abteilung Inneres, Soziales und Gesundheit, Referat 22

      Altchemnitzer Straße 41, 09120 Chemnitz

      Tel.: 0371 532-0

      E-Mail: post@lds.sachsen.de

      Internet: www.lds.sachsen.de

       

      Weiterführende Hinweise für Staatsangehörige der EU und aus Drittstaaten finden Sie unter:

    • Wie finde ich für mich die richtige Fachrichtung?

      Wichtig für Ihre Entscheidung sind vor allem Ihre persönlichen Interessen und Vorlieben. Erkenntnisse aus Famulaturen und der Promotion können bei der Entscheidungsfindung herangezogen werden.

    • Wie läuft die Weiterbildung?

        

      1.      Rechtsgrundlage

       

      Die Weiterbildungsordnung der Sächsischen Landesärztekammer gibt Auskunft zu den Regelungen über Dauer und Inhalt der Weiterbildung.

       

      Die Weiterbildung erfolgt im Rahmen angemessen vergüteter ärztlicher Berufstätigkeit unter Anleitung zur Weiterbildung befugter Ärzte oder durch Unterweisung in anerkannten Weiterbildungskursen. Dauer und Inhalt der Weiterbildung richten sich nach den Bestimmungen der Weiterbildungsordnung.

       

      Die festgelegten Weiterbildungszeiten und Weiterbildungsinhalte sind Mindestzeiten und Mindestinhalte. Die Mindestweiterbildungszeit zum Facharzt beträgt je nach Fachrichtung fünf oder sechs Jahre.

       

       

      2.      Ab wann kann ein Weiterbildungsabschnitt auf die Weiterbildungszeit angerechnet werden?

       

      Grundsätzlich können Weiterbildungs- und Tätigkeitsabschnitte unter sechs Monaten nur dann als Weiterbildungszeit anerkannt werden, wenn dies nach WBO vorgesehen ist.

       

       

      3.      Wie wirken sich Unterbrechungen durch Krankheiten etc. auf die Weiterbildung aus?

       

      Eine Unterbrechung der Weiterbildung, insbesondere wegen Schwangerschaft, Elternzeit, Wehr- und Ersatzdienst, Bundesfreiwilligendienst, wissenschaftliche Aufträge - soweit eine Weiterbildung nicht erfolgt - oder Krankheit kann nicht als Weiterbildungszeit angerechnet werden (tariflicher Erholungsurlaub stellt keine Unterbrechung dar).

       

      Ärztliche Tätigkeiten in eigener Praxis sind grundsätzlich nicht anrechnungsfähig.

       

       

      4.      Kann die Weiterbildung in Teilzeit absolviert werden?

       

      Eine Weiterbildung in Teilzeit ist anzurechnen, wenn sie mindestens die Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit beträgt und hinsichtlich Niveau und Qualität der Vollzeitweiterbildung entspricht. Um der Gesamtdauer der Vollzeitweiterbildung gerecht zu werden, verlängert sich die Weiterbildungszeit entsprechend.

       

       

      5.      Kann die Weiterbildung auch ambulant erfolgen?

       

      Sofern für die Facharzt-, Schwerpunkt- und Zusatzweiterbildung nichts anderes bestimmt ist, kann die Weiterbildung sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich erfolgen. In Abhängigkeit vom gewählten Fachgebiet ist genau festgelegt, welche Weiterbildungszeiten im stationären bzw. ambulanten Bereich gefordert/anrechenbar sind.

       

       

      6.      Welche Ärzte sind in Sachsen zur Weiterbildung befugt?

       

      Die Weiterbildung zum Facharzt und in Schwerpunkten wird unter verantwortlicher Leitung der von der Ärztekammer befugten Ärzte in einer zugelassenen Weiterbildungsstätte durchgeführt.

       

      7.      Wie erfolgt der Nachweis der Weiterbildungszeiten und -inhalte?

         

      Die Weiterbildung erfolgt auf der Grundlage der aktuellen Weiterbildungsordnung. Über jeden Weiterbildungsabschnitt sind ausführliche Zeugnisse gemäß § 9 WBO und die Dokumentation gemäß § 8 WBO (Richtlinie über den Inhalt der Weiterbildung und Nachweis über das jährliche Gespräch) erforderlich. Diese sind bei Beantragung der Prüfungszulassung bei der Sächsischen Landesärztekammer vorzulegen.

       

       

      8.      Bei welcher Landesärztekammer wird die Anerkennung einer Arztbezeichnung beantragt?

       

      Ein Antrag auf Anerkennung kann nur bei der Kammer gestellt werden, bei der der Arzt zum Zeitpunkt der Antragstellung als Mitglied gemeldet ist, auch wenn ein Großteil der Weiterbildung in anderen Kammerbereichen absolviert wurde.

       

      9.      Welche Kurse werden für Weiterbildungen anerkannt?

       

      Wenn in einer Weiterbildung Kurse gefordert werden, sind diese anerkannt, wenn sie von der jeweiligen Kammer als Weiterbildungskurse genehmigt wurden.

    • Wer kann eine Weiterbildungsbefugnis beantragen?

      Die Weiterbildungsbefugnis wird auf Antrag an die jeweiligen verantwortlichen Chefärzte und ärztlichen Leiter einer Klinik erteilt. Auch niedergelassene Ärzte können eine Weiterbildungsbefugnis beantragen.

       

      Voraussetzung für die Erteilung der Weiterbildungsbefugnis ist u. a. eine mehrjährige Tätigkeit im beantragten Fachgebiet, im Schwerpunkt oder in der Zusatz-Weiterbildung.

       

      Die Zulassung der Einrichtung als Weiterbildungsstätte erfolgt ebenfalls durch die Sächsische Landesärztekammer und ist Voraussetzung für eine Weiterbildungsbefugnis. Ausgenommen davon sind Universitätskliniken bzw. Einrichtungen der Hochschulen, akademische Lehrkrankenhäuser und Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes und Praxen niedergelassener Ärzte.

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