Häufig gestellte Fragen

Für Schüler und Azubis

  • MFA - für Auszubildende

    • Wie lange dauert die Ausbildung?

      Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen kann eine Verkürzung der Ausbildungszeit oder eine vorzeitige Abschlussprüfung beantragt werden.
    • Wo erhalte ich einen Ausbildungsvertrag?

      Der Ausbildungsvertrag wird dem Arzt zugestellt, der Sie ausbilden möchte.
    • Welche Unterlagen muss mein Ausbilder einreichen?

      • Ausbildungsvertrag (3-fach),
      • Antrag auf Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse,
      • bei Jugendlichen eine Bescheinigung über die Erstuntersuchung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz,
      • Kopie des Schulabschlusszeugnisses
    • Müssen Änderungen des Ausbildungsvertrages bei der Ärztekammer angezeigt werden?

      Ja, Adressänderung, Namensänderung etc. müssen unbedingt bei der Ärztekammer angezeigt werden.
    • Wie hoch ist meine monatliche Ausbildungsvergütung?

      Gemäß Berufsbildungsgesetz hat der Ausbilder Ihnen eine angemessene Vergütung zu gewähren. Sie ist nach Ihrem Lebensalter so zu bemessen, dass sie fortschreitend mit der Ausbildung mindestens jährlich ansteigt.

      Die Ausbildungsvergütung beträgt ab dem 01.04.2017 - 31.12.2017
      • im 1. Ausbildungsjahr monatlich (brutto) 760,- EUR,
      • im 2. Ausbildungsjahr monatlich (brutto) 800,- EUR,
      • im 3. Ausbildungsjahr monatlich (brutto) 850,- EUR.
      Die Ausbildungsvergütung beträgt ab dem 01.01.2018 - 31.03.2018
      • im 1. Ausbildungsjahr monatlich (brutto) 792,- EUR,
      • im 2. Ausbildungsjahr monatlich (brutto) 834,- EUR,
      • im 3. Ausbildungsjahr monatlich (brutto) 886,- EUR.
      Die Ausbildungsvergütung beträgt ab dem 01.04.2018 - 31.03.2019
      • im 1. Ausbildungsjahr monatlich (brutto) 805,- EUR,
      • im 2. Ausbildungsjahr monatlich (brutto) 850,- EUR,
      • im 3. Ausbildungsjahr monatlich (brutto) 900,- EUR.
    • Leistet die Ärztekammer bei der Ausbildungsplatzsuche Unterstützung?

      Die Sächsische Landesärztekammer selbst vermittelt keine Ausbildungsplätze. Das heißt, sie müssen sich selbst auf die Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz begeben.

      Wenden Sie sich hierzu beispielsweise an die Agentur für Arbeit in Ihrer Region.
      Eine weitere Anlaufstelle ist die Stellenbörse der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen. Hier können Sie Ausschau nach einem geeigneten Ausbildungsplatz halten oder Gesuche einstellen.
      Bei Fragen zur Ausbildungsplatzsuche können Sie sich an die Sachbearbeiterinnen des Referates Medizinische Fachangestellte in der Sächsischen Landesärztekammer, Frau Hartmann, Frau Majchrzak und Frau Preißler wenden.

      Leiterin Medizinische Fachangestellte

      Marina Hartmann

      Leiterin Medizinische Fachangestellte

      Schützenhöhe 16
      01099 Dresden

      Telefonnummer
      0351 8267-170
      Faxnummer
      0351 8267-172
      Kathrin Majchrzak

      Schützenhöhe 16
      01099 Dresden

      Telefonnummer
      0351 8267-171
      Dana Preißler

      Schützenhöhe 16
      01099 Dresden

      Telefonnummer
      0351 8267-173
    • Wer meldet mich bei der Berufsschule an?

      Die ausbildende Praxis meldet Sie bei der zuständigen Berufsschule an.
    • Welche Berufsschulen bilden in Sachsen Medizinische Fachangestellte aus?

      Berufliches Schulzentrum
      für Wirtschaft, Ernährung und Forstwirtschaft „Anne Frank”
      Reißiger Straße 44-46
      08525 Plauen
      Tel.: 03741/2912302
      E-Mail: info@bsz-annefrank.de
      www: www.bsz-annefrank.de
      Berufliches Schulzentrum
      für Gesundheit und Sozialwesen
      An der Markthalle 10
      09111 Chemnitz
      Tel.: 0371/675210
      E-Mail: Poststelle@bsz-gsc.de
      www: www.bsz-gsc.de
      Berufliches Schulzentrum
      Christoph Lüders Görlitz
      Carl-von-Ossietzky-Straße 13-16
      02826 Görlitz
      Tel.: 03581/485200
      E-Mail: info@bszgoerlitz.de
      www: www.bszgoerlitz.de
      Berufliches Schulzentrum
      für Gesundheit und Sozialwesen
      „Karl August Lingner” Dresden
      Maxim-Gorki-Straße 39
      01127 Dresden
      Tel.: 0351/2069340
      E-Mail: kontakt@bsz-gesundheit.de
      www: www.bsz-gesundheit.de
      Ruth-Pfau-Schule
      Berufliches Schulzentrum der Stadt Leipzig
      Schönauer Straße 160
      04207 Leipzig
      Tel.: 0341/426410
      E-Mail: schule@bsz9.de
      www: www.bsz9.de
    • Welche Berufsschule muss ich besuchen?

      Sie müssen die Berufsschule besuchen, in deren Einzugsbereich sich Ihr Wohnort befindet.
    • Vermittelt die Ärztekammer bei Schwierigkeiten im Ausbildungsverhältnis?

      Ja, wenden Sie sich hierzu einfach an die Sachbearbeiterinnen des Referates Medizinische Fachangestellte in der Sächsischen Landesärztekammer, Frau Hartmann, Frau Majchrzak und Frau Preißler.
    • Wie errechnet sich mein Urlaubsanspruch?

      Der Urlaub richtet sich nach den geltenden Bestimmungen des Bundesurlaubsgesetzes und Jugendarbeitsschutzgesetzes.

      Der Urlaub für Jugendliche (unter 18 Jahre) beträgt jährlich
      1. 1.mindestens 30 Werktage, wenn Sie zu Beginn des Kalenderjahres noch nicht 16 Jahre alt sind,
      2. 2.mindestens 27 Werktage, wenn Sie zu Beginn des Kalenderjahres noch nicht 17 Jahre alt sind,
      3. 3.mindestens 25 Werktage, wenn Sie zu Beginn des Kalenderjahres noch nicht 18 Jahre alt sind.
      Sind Sie volljährig, beträgt der Urlaub jährlich mindestens 24 Werktage. Als Werktage gelten alle Kalendertage, die nicht Sonn- oder gesetzliche Feiertage sind (also Montag bis Samstag.

      Der Urlaub soll möglichst zusammenhängend und in der Zeit der Berufsschulferien von Ihrer ausbildenden Praxis erteilt und von Ihnen wahrgenommen werden. Soweit er nicht in den Berufsschulferien gegeben wird, ist unter 18-Jährigen für jeden Berufsschultag, an dem die Berufsschule während des Urlaubs besucht wird, ein weiterer Urlaubstag zu gewähren.

      Wenn der ausbildende Arzt die Regelungen des Manteltarifvertrages anwendet, beträgt der Urlaub jährlich 26 Arbeitstage (Arbeitstage = Montag bis Freitag) (Manteltarifvertrag für Medizinische Fachangestellte).
    • Wie ist die Ausbildung inhaltlich aufgebaut?

      Die Inhalte der praktischen Ausbildung sind im bundeseinheitlichen Ausbildungsrahmenplan zur Ausbildung von Medizinischen Fachangestellten festgelegt.

      Für detaillierte Informationen zu den einzelnen Fertigkeiten siehe § 4 Verordnung über die Berufsausbildung zum Medizinischen Fachangestellten/zur Medizinischen Fachangestellten und Ausbildungsrahmenplan.
      Für die Berufsschule gilt der Rahmenlehrplan.
    • Welche Pflichten habe ich als Auszubildende?

      Leistungs- und Einsatzbereitschaft, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit und selbstständige Arbeitsweise gehören zu den selbstverständlichen Verhaltensregeln im Berufsalltag.

      Die Lernpflicht umfasst, dass Sie alles tun müssen, um das Ausbildungsziel zu erreichen. Spezielle Pflichten, die aus dem Berufsbild der Medizinischen Fachangestellten erwachsen, sind z.B. die Pflicht zur Verschwiegenheit, die Pflicht zum verantwortungsbewussten Handeln und die Sorgfaltspflicht. Sie sind verpflichtet, am Berufsschulunterricht teilzunehmen. Darüber hinaus müssen Sie einen schriftlichen Ausbildungsnachweis führen. Dieser ist regelmäßig dem Ausbilder vorzulegen.
    • Wann endet die Berufsausbildung?

      Die Berufsausbildung endet mit dem Ablauf der vertraglich vereinbarten Ausbildungszeit.

      Wenn Sie vor Ablauf des Ausbildungsverhältnisses die Abschlussprüfung bestehen, dann endet das Berufsausbildungsverhältnis mit Bekanntgabe des Ergebnisses durch den Prüfungsausschuss.
    • Woher bekomme ich das Anmeldeformular für Prüfungen?

      Das Anmeldeformular für Prüfungen wird durch die Sächsische Landesärztekammer an die ausbildende Praxis geschickt.
    • Wer bezahlt die Prüfungsgebühren?

      Die Prüfungsgebühren bezahlt Ihre ausbildende Arztpraxis (Zwischenprüfung - 50,00 EUR, Abschlussprüfung - 100,00 EUR).
    • Kann ich vorzeitig zur Prüfung zugelassen werden? Wie stelle ich einen Antrag auf eine vorzeitige Abschlussprüfung und welche Kriterien muss ich dafür erfüllen?

      Grundsätzlich ist es möglich, vorzeitig zur Abschlussprüfung zugelassen werden. Die vorzeitige Prüfungszulassung ist eine Einzelfallentscheidung und verkürzt die Ausbildung um maximal 6 Monate.

      Das Formular für die vorzeitige Prüfungszulassung erhalten Sie von der Sächsischen Landesärztekammer.

      Sie müssen folgende Kriterien erfüllen:
      • mindestens gute Lern- und Ausbildungsergebnisse in der Arztpraxis,
      • gute Lernmotivation und Lernergebnisse mit Notendurchschnitt bis 2,0 in der Berufsschule und
      • mindestens befriedigende Note in der Zwischenprüfung.
      Die Inhalte der Ausbildung müssen vollständig zur Anwendung bereit sein.
    • Welche Unterlagen zur Prüfungsanmeldung muss ich einreichen?

      Folgende Unterlagen sind einzureichen:
      • die Anmeldung zur Abschlussprüfung einschließlich der Fehlzeiten in der Praxis und in der Berufsschule,
      • der schriftliche Ausbildungsnachweis (Ausbildungsnachweisheft) einschließlich des Sichtvermerkes,
      • ein Nachweis über ausreichende Kenntnisse in der Ersten Hilfe (= Nachweis über die Teilnahme an einem Kurs „Erweiterte Notfallkompetenz” - 16 Stunden, nicht älter als 2 Jahre)
      • ein unterschriebener tabellarischer Lebenslauf und gegebenenfalls
      • eine Bescheinigung über Art und Umfang einer Behinderung.
      Bei einer Ausbildungsverkürzung oder vorzeitiger Abschlussprüfung sind zusätzliche Nachweise, wie z.B. eine Leistungseinschätzung des Ausbilders und die Notenübersicht sowie eine Einschätzung zur Lernmotivation in der Berufsschule erforderlich.
    • Wann werde ich zur Abschlussprüfung zugelassen?

      Sie werden zur Abschlussprüfung zugelassen, wenn Sie Ihre Ausbildungszeit von 3 Jahren zurückgelegt haben bzw. wenn die Ausbildung nicht später als 2 Monate nach der Prüfung endet. Die Ausbildungszeit gilt dann als zurückgelegt, wenn eine Fehlzeit wegen Krankheit, Schwangerschafts- oder Mutterschutzurlaub zusammengerechnet nicht mehr als 10% der im Ausbildungsvertrag vorgesehenen Ausbildungszeit beträgt. Außerdem müssen Sie an der Zwischenprüfung teilgenommen und Ihren schriftlichen Ausbildungsnachweis geführt haben.

      Ihr Berufsausbildungsverhältnis muss ordnungsgemäß in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse eingetragen sein.
    • Was beinhaltet die Abschlussprüfung?

      Die Abschlussprüfung erstreckt sich auf die im Ausbildungsrahmenplan aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.

      Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil.

      Der schriftliche Teil der Prüfung besteht aus den Prüfungsbereichen Behandlungsassistenz, Betriebsorganisation und -verwaltung sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.

      Im praktischen Teil der Prüfung müssen Sie eine komplexe Prüfungsaufgabe bearbeiten sowie ein Fachgespräch darüber führen. Bei der Prüfungsaufgabe sollen Sie praxisbezogene Arbeitsabläufe simulieren, demonstrieren, dokumentieren und präsentieren.

      Der detaillierte inhaltliche Aufbau der Abschlussprüfung ist in § 9 der Verordnung über die Berufsausbildung zum Medizinischen Fachangestellten/zur Medizinischen Fachangestellten geregelt.
    • Was passiert, wenn ich die Abschlussprüfung nicht bestehe?

      Wenn Sie die Abschlussprüfung nicht bestehen, verlängert sich das Berufsausbildungsverhältnis auf Ihr Verlangen bis zur nächsten Wiederholungsprüfung, allerdings höchstens um ein Jahr.

      Ihre ausbildende Praxis ist dann verpflichtet, das Ausbildungsverhältnis fortzuführen. Die Verlängerung ist bei der Sächsischen Landesärztekammer anzuzeigen.

Seitenfunktionen

Partner

Meine SLÄK

Schnelleinstieg

Veranstaltungen für MFA