Ärzte als Ausbilder, Ausbildungsrahmenplan

Suche nach Auszubildenden

Bei der Suche nach einer Auszubildenden ist Ihnen die Berufsberatung der zuständigen Agentur für Arbeit gern behilflich. Oftmals sprechen auch Schulabgängerinnen persönlich in den Arztpraxen vor.

Wenn Sie sich für eine Bewerberin entschieden haben, kontaktieren Sie die Sächsische Landesärztekammer. Die erforderlichen Ausbildungsunterlagen werden Ihnen dann zugesandt.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Ausbildungsbeginn ist der 1. August eines Jahres. Bei Ausbildungsbeginn nach dem 1. September ist eine reguläre Zulassung zur Abschlussprüfung drei Jahre später nicht möglich, sondern erst zum nächsten Prüfungstermin. Wenn die Auszubildende bestimmte Voraussetzungen erfüllt, kann die Ausbildungszeit jedoch verkürzt werden. Außerdem ist bei besonders guten Leistungen eine vorzeitige Abschlussprüfung möglich.

Die Ausbildung erfolgt im dualen System, die Auszubildende besucht zwei Tage in der Woche das jeweilige Berufliche Schulzentrum (im 3. Ausbildungsjahr einen Tag) und erwirbt drei Tage in der Woche (im 3. Ausbildungsjahr vier Tage) in der Arztpraxis praktische Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten.

Ausbildungszeit

Ausbildungsbeginn ist der 1. August eines Jahres. Bei Vertragsbeginn nach dem 1. September ist nach dem Berufsbildungsgesetz eine reguläre Zulassung zur Abschlussprüfung drei Jahre später nicht gegeben, sondern erst zum nächsten Prüfungstermin.

Im Rahmen von Einzelfallprüfungen sind Verkürzung der Ausbildungszeit oder vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung möglich. Bitte beachten Sie dazu die Veröffentlichung der Prüfungsordnung sowie die Beschlüsse des Berufsbildungsausschusses im Internet.

Das Berufsausbildungsverhältnis endet mit dem Ablauf der vertraglich festgelegten Ausbildungszeit. Besteht die Auszubildende vor Ablauf der Ausbildungszeit die Abschlussprüfung, so endet das Berufsausbildungsverhältnis mit Bekanntgabe des Ergebnisses durch den Prüfungsausschuss.

Inhalte der Ausbildung

Die Inhalte der praktischen Ausbildung sind im bundeseinheitlichen Ausbildungsrahmenplan zur Ausbildung von Medizinischen Fachangestellten festgelegt.
Er zeigt die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten auf, welche die Auszubildende mindestens nach Ablauf der Ausbildungszeit, unabhängig von der Fachrichtung der Ausbildungspraxis, beherrschen muss.
Die vorgegebenen zu vermittelnden Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten sind Beschreibungen des geforderten Endverhaltens.

Den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff gibt der Rahmenlehrplan vor.

Vergütung der Auszubildenden

Gemäß Berufsbildungsgesetz haben Ausbildende der Auszubildenden eine angemessene Vergütung zu gewähren. Sie ist nach dem Lebensalter der Auszubildenden so zu bemessen, dass sie mit fortschreitender Berufsausbildung, mindestens jährlich, ansteigt.

Die Ausbildungsvergütung beträgt ab 01.04.2016

  • im 1. Ausbildungsjahr (brutto) 730,00 Euro
  • im 2. Ausbildungsjahr (brutto) 770,00 Euro
  • im 3. Ausbildungsjahr (brutto) 820,00 Euro.
 

Weitere Kosten für die Ausbildung entstehen für die Prüfungsgebühren (Zwischenprüfung - 50,00 EUR, Abschlussprüfung - 100,00 EUR) und die bereitzustellende Schutzkleidung nach den Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaft.

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