Sächsische Landesärztekammer warb um Ärzte in Österreich

22.11.2004

Auf einer Informationsveranstaltung für junge Ärzte in Österreich hat die Sächsische Landesärztekammer am 19. und 20. November 2004 in Wien für eine ärztliche Tätigkeit in Sachsen geworben. "In Österreich gibt es einen leichten Ärzteüberschuss, dieses Potential müssen wir für das Bundesland Sachsen erschließen.", so der Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, Prof. Dr. med. habil. Jan Schulze, am Rande der Präsentation. "Die große Resonanz auf die Veranstaltung macht in bezug auf den Ärztemangel in Sachsen zuversichtlich, freie Klinikstellen besetzen zu können".

 

In drei Fachvorträgen zu den Rahmenbedingungen einer ärztlichen, klinischen Tätigkeit in Sachsen sowie über die Weiterbildung und Approbation wurden die rund 100 jungen Mediziner über den Werdegang nach dem Medizinstudium in Deutschland informiert. Gleichzeitig waren drei sächsische Kliniken, die Krankenhausgesellschaft sowie ein Vertreter des Sächsischen Sozialministeriums vor Ort, um konkrete Stellen vorzustellen und den Ärzten Fragen zu beantworten.

 

Auch die Lebensbedingungen in Sachsen waren für die österreichischen Ärzte von Interesse. Entsprechend waren die Fragen: Wie ist es mit der Kinderbetreuung? Welchen Wohnraum finde ich vor? Und welches kulturelle Umfeld kann ich erwarten? Auch dazu erhielten sie kompetente Antworten. Zugleich gab es sehr vielfältiges Informationsmaterial.

 

Prof. Schulze: "Diese erste Veranstaltung war sehr vielversprechend. In einigen Monaten werden sich die beteiligten Partner zusammensetzen und eine Auswertung vornehmen. Dann wird sich zeigen, wie viele Ärzte gewonnen werden konnten".

 

Weitere Informationen unter 0351 / 82 67 350.

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