Ärzte aus Österreich kommen nach Sachsen

24.01.2005

Dresden: Nach einer Informationsveranstaltung für junge Ärzte in Österreich haben sich über 50 Mediziner für eine konkrete Tätigkeit in Sachsen beworben. Damit ist aus Sicht der Sächsischen Landesärztekammer die Veranstaltung vom 19. und 20. November 2004 in Wien sehr erfolgreich verlaufen. "Die große Resonanz auf die Veranstaltung macht in bezug auf den Ärztemangel in Sachsen zuversichtlich, freie Klinikstellen besetzen zu können". so der Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, Prof. Dr. med. habil. Jan Schulze.

 

Bis März 2005 werden allein im Klinikum Stollberg und im Klinikum Bautzen-Bischofswerda rund zehn österreichische (Fach-) Ärzte eingestellt werden können, wenn die notwendigen Unterlagen vorhanden sind. Auch in der Uniklinik Dresden konnte eine Ärztin aus dem Alpenland gewonnen werden.

 

Inzwischen haben auch andere sächsische Kliniken die Bewerberliste erhalten und werden mit den Interessenten Vorgespräche für eine Stellenbesetzung führen. Die Aussichten sind dabei auf beiden Seiten gut, denn rund 200 Klinikstellen in Sachsen sind unbesetzt, und die Qualifikation der österreichischen Mediziner ist mit denen ihrer deutschen Kollegen vergleichbar.

 

Prof. Schulze: "Diese erste Informationsveranstaltung war sehr vielversprechend. Im März wollen wir uns mit den beteiligten Partnern zusammensetzen und eine abschließende Auswertung vornehmen. Dann wird sich zeigen, wie viele Ärzte gewonnen werden konnten".

 

Inzwischen besteht auch Interesse in Österreich an einer weiteren Veranstaltung für den niedergelassenen Bereich. Vielleicht gelingt es in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen ein paar der freien Praxen mit österreichischen Ärzten zu besetzen.

 

Weitere Informationen unter 0351 / 82 67 350.

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