Welt-Tuberkulose-Tag am 24. März 2007

23.03.2007

Weniger Behandlungen im Krankenhaus und weniger Sterbefälle wegen Tuberkulose in Sachsen

Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen

 

In sächsischen Krankenhäusern wurden nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes im Jahr 2005 insgesamt 291 Patienten wegen Tuberkulose1) stationär behandelt. Seit dem Jahr 2001 (493 Behandlungsfälle) ist die Zahl der Behandlungsfälle kontinuierlich zurückgegangen. Im Jahr 2004 waren es noch insgesamt 315 Patientinnen und Patienten, bei denen Tuberkulose im Krankenhaus therapiert werden musste.

 

Die stationäre Behandlungsdauer der Patienten mit Tuberkulose betrug im Berichtsjahr 2005 durchschnittlich 35,7 Tage und war damit deutlich höher als im Durchschnitt aller Krankenhauspatienten Sachsens (8,9 Tage).

 

44 Prozent der Tuberkulosepatienten in sächsischen Krankenhäusern waren über 65 Jahre alt (Bevölkerungsanteil: 22 Prozent).

 

Knapp 80 Prozent aller stationär behandelten Tuberkulosefälle betrafen die Lunge. Mit einem Anteil von rund 60 Prozent waren überwiegend Männer von Lungentuberkulose betroffen.

 

An Tuberkulose starben 2005 in Sachsen insgesamt 7 Männer und 7 Frauen. Auch hier dominierte Lungentuberkulose mit 11 Sterbefällen (7 Männer und 4 Frauen).

 

Tendenziell geht auch die Anzahl der Sterbefälle an Tuberkulose zurück. So gab es im Jahr 1998 noch 42 Sterbefälle, im Jahr 2004 waren es 19.

 

 

1) Tuberkulose (TBC) ist eine Infektionskrankheit, die durch "Tröpfcheninfektion" übertragen wird.

 

Auskunft zu dieser Pressemitteilung erteilt: Angela Kürschner, Tel.: 03578 33-2221

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