Präsident der Österreichischen Ärztekammer zu Gast - Erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Gewinnung von Ärzten für Sachsen

18.10.2007

Dresden: Im Rahmen einer Festveranstaltung anlässlich der Unterzeichnung eines "Freundschaftsvertrages" zwischen dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und der Österreichischen Ärztekammer wurde am 15. Oktober von Staatsministerin Helma Orosz, den Präsidenten der Österreichischen Ärztekammer und der Sächsischen Landesärztekammer, dem Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen und dem Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Sachsen das gemeinsame Engagement bei der Gewinnung österreichischer Ärzte für Sachsen bekräftigt und dessen Erfolg gewürdigt.

 

"Heute, nach drei Jahren, können wir auf eine erfolgreiche Bilanz für alle Seiten blicken. Über 60 Ärzte haben sich in diesem Zeitraum bei der Sächsischen Landesärztekammer angemeldet. Freie Klinikstellen konnten besetzt werden. Junge Kollegen aus Österreich konnten ihre Weiterbildung beginnen und auch hier abschließen", resümierte der Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, Prof. Dr. med. habil. Jan Schulze, in seiner Begrüßung.

 

Auf Initiative der Österreichischen Ärztekammer und der Krankenhausgesellschaft Sachsen fand erstmals im Jahr 2004 eine Informationsveranstaltung in Wien und danach jährlich in Wien, Innsbruck und Graz die Jobmesse "Alle Chancen dieser Welt" statt. "Es war von Anfang an Ziel der Österreichischen Ärztekammer, unseren Studenten, Absolventen und Fachärzten, die in ihrer Heimat oft bis zu vier Jahre Wartezeit auf einen Ausbildungsplatz zum praktischen Arzt oder Facharzt in Kauf nehmen müssen, Möglichkeiten zur Weiterbildung, zur klinischen oder ambulanten Tätigkeit in Sachsen aufzuzeigen und so die europäische Mobilität weiter zu befördern", sagte der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Prim. MR Dr. Walter Dorner im Rahmen der Festveranstaltung.

 

Für die "Wahlsachsen" aus Österreich bedeutete die neue Heimat zunächst Lernen - neue Medikamentennamen, neue Formulare, neue Mentalität. Aber vor allem brachte sie beruflichen sowie persönlichen Erfolg und Weiterentwicklung, einen offenen und freundlichen Empfang durch neue Kollegen und Patienten und die Möglichkeit, über die heimischen Grenzen hinaus zu blicken. Den Ärztemangel in Sachsen werden die österreichischen Mediziner sicher nicht beseitigen, aber sie tragen mit ihrem Engagement und ihren Erfahrungen dazu bei, die sächsischen Patienten weiterhin gut zu versorgen.

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