Sächsische Landesärztekammer beschließt Wiedereinführung des Internisten ohne Schwerpunkt

10.11.2007

Dresden: Die 37. Kammerversammlung der Sächsischen Landesärztekammer hat den Beschluss des 110. Deutschen Ärztetages zur Wiedereinführung des Internisten ohne Schwerpunkt in Sachsen umgesetzt.

 

Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung wird mit dieser Entscheidung der Kammerversammlung größerer Spielraum zu einem Weiterbildungsgang nach ihrer eigenen Wahl geboten.

 

Der 110. Deutsche Ärztetag im Mai dieses Jahres in Münster hatte beschlossen, die fünfjährige Facharztweiterbildung "Innere Medizin" in das Gebiet "Innere Medizin und Allgemeinmedizin" der (Muster-) Weiterbildungsordnung aufzunehmen. Damit soll eine rechtskonforme Gestaltung des Gebietes "Innere Medizin und Allgemeinmedizin" im Hinblick auf EU-rechtliche Vorgaben erreicht werden.

 

Die Europäische Kommission hatte Deutschland aufgefordert nachzuweisen, dass in allen 16 Bundesländern eine EU-kompatible Form für die Notifizierung der Facharztbezeichnung "Innere Medizin" vorliegt. In diesem Punkt weichen die Regelungen in den Bundesländern teilweise voneinander ab. Dadurch war die im EU-Recht vorgesehene Einheitlichkeit der Fachgebietsbezeichnungen in den Mitgliedsstaaten tangiert. Durch den Beschluss des Ärztetages und die Umsetzung in den Weiterbildungsordnungen der einzelnen Landesärztekammern soll es nunmehr den Ärztinnen und Ärzten einfacher gemacht werden, in den EU-Staaten beruflich tätig zu werden.

 

Weitere Informationen unter 0351/8267-160.

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