Elektronische Gesundheitskarte: Neue Teststufe in Sachsen erreicht - Rezept und Notfalldaten nun elektronisch zu verarbeiten

14.03.2008

Pressemitteilung der SaxMediCard - Arbeitsgemeinschaft zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte im Freistaat Sachsen - www.saxmedicard.de

 

Ein Meilenstein beim Test der elektronischen Gesundheitskarte in der Region Löbau-Zittau ist erreicht: Von den 25 am Test teilnehmenden Ärzten können elektronische Rezepte (e-Rezepte) auf die neuen Karten geschrieben und von allen am Test teilnehmenden Apotheken eingelesen werden. Auch Notfalldaten der Patienten - z.B. zu notfallrelevanten Diagnosen und Operationen, Medikationen, Allergien und Daten des ausstellenden Arztes und der zu benachrichtigenden Person - können mit deren Einverständnis auf der Karte gespeichert werden. "Dies ist nun der erste sichtbare Fortschritt in den Nutzungsmöglichkeiten für die Versicherten im Vergleich zu den bisherigen Versichertenkarten. Wir sind sehr froh, dass diese Anwendungen jetzt getestet werden", so Mirko Weißbach, der Projektleiter zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in Sachsen.

 

In dieser neuen Teststufe werden nun voraussichtlich bis Herbst 2008 möglichst viele der ausgegebenen 10.000 elektronischen Gesundheitskarten mit eRezept und Notfalldaten getestet, wenn diese Patienten zum Arztbesuch kommen. In einem nächsten Schritt wird dann auch das Klinikum des Landkreises Löbau-Zittau in die Tests eingebunden.

 

Alle am Test teilnehmenden Ärzte sind mit einem elektronischen Heilberufeausweis ausgestattet. Damit ist eine wichtige Voraussetzung geschaffen, die strengen Richtlinien des Datenschutzes beim Verarbeiten der Notfalldaten und des elektronischen Rezeptes einzuhalten.

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