14. November - Welt-Diabetes-TagDiabetes mellitus - 1.440 Todesfälle in Sachsen 2007

12.11.2008

Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen

 

In Sachsen gab es 2007 insgesamt 1.440 Todesfälle am Grundleiden Diabetes mellitus (906 Frauen und 534 Männer). Damit ist die Zuckerkrankheit, wie im Volksmund genannt, die Ursache für knapp drei Prozent aller Sterbefälle. Häufig tritt Diabetes mellitus aber auch bei anderen Sterbefällen als Begleitkrankheit auf.

 

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes starben in Sachsen von 100.000 Menschen 34,0 Personen an Diabetes mellitus (Männer 25,8; Frauen 41,8). Der Bundesdurchschnitt liegt mit 26,6 Gestorbenen je 100.000 Einwohner bedeutend niedriger.

 

Von dieser Todesursache sind überwiegend ältere Menschen betroffen. 92,0 Prozent der an Diabetes mellitus Gestorbenen waren 65 Jahre und älter, damit lag das durchschnittliche Sterbealter der an dieser Krankheit Gestorbenen in Sachsen 2007 bei 80,2 Jahren (Durchschnittsalter aller Gestorbenen: 77,2 Jahre).

 

Im Wesentlichen wird nach zwei Diabetes-Formen unterschieden. Am selteneren Typ-1, der meist im Kindes- oder frühen Erwachsenenalter auftritt und genetisch bedingt ist, daran verstarben 2,1 Personen je 100.000 Einwohner. Am weit verbreiteten Typ-2, auch als Altersdiabetes bezeichnet, verstarben 22,7 Personen je 100.000 Einwohner. An nicht näher bezeichneter Diabetes mellitus verstarben 8,7 Personen je 100.000 Einwohner.

 

Im Vergleich der Direktionsbezirke verzeichnete Chemnitz mit insgesamt 40,1 Fällen die höchste Sterbeziffer, gefolgt vom Direktionsbezirk Dresden mit 30,8 und Leipzig mit 29,6 Gestorbenen je 100.000 Einwohnern.

 

Auskunft zu dieser Pressemitteilung unter Tel.: 03578 33-2103.

Seitenfunktionen

Partner

Meine SLÄK

Schnelleinstieg

Fort- und Weiterbildungskurse für Ärzte

Veranstaltungen für MFA