Ergebnisse der Honorarreform

27.07.2009

Pressemitteilungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Bundesärztekammer

 

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat auf einer Pressekonferenz die Honorarergebnisse des ersten Quartals 2009 vorgestellt. Der durchschnittliche Honorarzugewinn in 14 KV´en liege bei 7,4 Prozent. Die einzige Arztgruppe, die verloren hat, sind die Orthopäden. Sie müssen ein Honorarminus von durchschnittlich 4 Prozent verzeichnen. Bundesweit reiche die Spanne der Honorarentwicklung je Arztgruppe, so die KBV, von minus vier Prozent bis plus 21 Prozent. Zu Sachsen konnten keine Angaben gemacht werden, da von dort noch keine Angaben für das erste Quartal 2009 vorliegen.

 

Die finanzielle Unterdeckung in der ambulanten Versorgung von 30 Prozent sei aber nur teilweise behoben. innerhalb der Arztgruppen gebe es zum Teil deutliche Schwankungen. Ein Beispiel sind die Hausärzte. Diese haben in der Summe zwar zehn Prozent gewonnen. Während in Sachsen-Anhalt aber beispielsweise 95 Prozent der Allgemeinmediziner einen Honorarzuwachs verzeichnen, gilt dasselbe leider nur für 14 Prozent ihrer Kollegen in Baden-Württemberg. Wesentliche Ziele sind erreicht worden: Nach 20 Jahren ist die Finanzierung für die ambulante Versorgung nicht mehr durch die Grundlohnsumme gedeckelt. Das System der Kopfpauschalen konnte endlich abgeschafft werden. Und in Ostdeutschland ist die Vergütung insgesamt auf rund 95 Prozent des Westniveaus angehoben worden.

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