Nichtärztliche Praxisassistenten: mehr Praxen profitieren von Förderung

13.02.2017

Die Förderung von qualifizierten nichtärztlichen Praxisassistenten (NäPA) zur Entlastung von Hausärzten wurde ausgeweitet. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband verständigt. Zum 1. Januar 2017 steigt die Vergütung der NäPA-Leistungen. Außerdem können durch die Absenkung der für die Förderung nötigen Fallzahl mehr Praxen teilnehmen.

 

Neben höheren Zuschlägen und einer gesunkenen Mindestfallzahl soll auch eine Verlängerung der Übergangsregelung dafür sorgen, dass mehr Hausarztpraxen von der Förderung profitieren können. Die Übergangsregelung für nichtärztliche Praxisassistenten in Ausbildung wurde bis zum 31. Dezember 2018 verlängert. Dies gilt ab 1. Januar 2017 ebenfalls für fachärztlich tätige NäPAs. Damit können Ärzte weiterhin bereits dann eine Genehmigung für eine NäPA erhalten, wenn sich diese noch in Ausbildung befindet.

 

Wie die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen (KV Sachsen) in diesem Zusammenhang mitteilt, erfüllen die Versorgungsassistenten in der Hausarztpraxis (VERAH) die Anforderungen an die NäPA-Qualifikation nicht. VERAHs müssen weiterhin zusätzlich einen Aufbaukurs absolvieren, um die Leistungen abrechnen zu können.

 

Die Sächsische Landesärztekammer (SLÄK) bietet dazu ab diesem Jahr wieder einen 20-Stunden Kurs und die daran anschließende schriftliche Lernerfolgskontrolle zur Anerkennung des „nichtärztlichen Praxisassistenten" an. Für weitere Auskünfte zum Aufbaukurs steht Ihnen das Referat „Fortbildung für Medizinische Fachangestellte" unter 0351 8267 309 und mfafortbildung@slaek.de zur Verfügung.

 

Weitere Informationen zu Förderdetails und Antragstellung finden Sie auf der Seite der KV Sachsen:

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