Digitalisierung im Gesundheitswesen

Ministerpräsident Stanislaw Tillich zu Gesprächen in der Sächsischen Landesärztekammer

24.04.2017

Die Digitalisierung hält auch im Gesundheitswesen verstärkt Einzug. Zu einem Spitzengespräch über Maßnahmen insbesondere in Sachsen kommt am 25. April 2017 der sächsische Ministerpräsident, Stanislaw Tillich, in die Sächsische Landesärztekammer.

 

Zu den weiteren Teilnehmern gehören neben dem Gastgeber, Erik Bodendieck, Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, unter anderem noch Dr. med. Franz-Joseph Bartmann,  Präsident der Ärztekammer Schleswig-Holstein und Vorsitzender des Ausschusses Telematik der Bundesärztekammer sowie Friedemann Schmidt, Präsident der Sächsischen Landesapothekerkammer, Dr. med. Klaus Heckemann, Vorstandsvorsitzender der KV Sachsen, Rainer Striebel, AOK PLUS, Prof. Thomas Otto, Frauenhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS und Hubertus Jaeger, Vorsitzender der Krankenhausgesellschaft Sachsen e.V..

 

Die Nutzung digitaler Instrumente und Verfahren in der Radiologie und anderen Gebieten hat sich in Klinik und Praxis weitgehend durchgesetzt. Ein Ende der Entwicklung ist nicht absehbar. Dagegen kommt der Aufbau einer sicheren Telematikinfrastruktur in Verbindung mit der elektronischen Gesundheitskarte nur relativ schleppend voran. Bislang existieren in Sachsen nur einige wenige Pilotprojekte wie etwa „CCS Telehealth Ostsachsen" oder das „Antibiotikanetzwerk ABNW". Doch gerade im Aufbau einer Telematikinfrastruktur sieht die Politik insbesondere mit Blick auf die zukünftige flächendeckende medizinische Versorgung im ländlichen Raum vielversprechende Möglichkeiten einen breiten Zugang zur medizinischen Versorgung zu erhalten sowie eine effiziente Abstimmung zwischen den Beteiligten, neue Formen der Betreuung der Patienten im häuslichen Umfeld und auch sektorenübergreifende Anwendungen zu ermöglichen.

 

Im Rahmen des Fachgesprächs werden sich die Teilnehmer einen Überblick über den Status Quo und die Pläne betreffend die Telemedizin aus Sicht der Staatsregierung verschaffen und die Möglichkeiten der Telemedizin aus Sicht der Ärzteschaft darstellen. Ziel ist es, gemeinsam herauszuarbeiten, was der Bund, vor allem aber der Freistaat Sachsen, noch zu tun haben, um die entsprechenden Voraussetzungen für eine funktionierende Telematikinfrastruktur zu errichten.

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