10 Mill. Euro für die Digitalisierung im Gesundheitswesen

16.05.2017

Die Sächsische Staatsregierung hat eine neue Richtlinie des Gesundheitsministeriums zur Förderung der Digitalisierung im Gesundheitswesen verabschiedet. Insgesamt 10 Mill. Euro stellt der Freistaat 2017/2018 dafür zur Verfügung.

 

Die medizinische Versorgung soll laut Soziallministerin Klepsch durch digitale Anwendungen sicherer, effektiver und komfortabler werden. Das sei im Sinne der  Patienten und im Sinne aller Beteiligten im Gesundheitswesen. Alle eingereichten Projektideen sollen im Beirat Digitalisierung besprochen und mit der ärztlichen Selbstverwaltung abgestimmt werden. Insbesondere die Ärzte sollen besser eingebunden werden, um eine praxisnahe Umsetzung digitaler Anwendungen zu ermöglichen.

 

In den Bereichen eHealth und Telemedizin setzt das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbrauscherschutz einen Schwerpunkt. Patienten sollen ihre medizinische Versorgung auch über Computer, Tablet oder Smartphone erhalten. Dazu müsse auch das medizinische Personal entsprechend geschult und ausgestattet werden.

 

Dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz stehen insgesamt 10 Millionen Euro im laufenden Doppelhaushalt sowie rund 28 Millionen Euro im Zeitraum von 2014 bis 2020 aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Förderung von Telemedizin, eHealth und technischen Assistenzsystemen zur Verfügung. Die neue Richtlinie ist Teil der Strategie der Sächsischen Staatsregierung »Sachsen Digital«.

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