Umfassende Gesundheitsinformationen zu Prävention und Rehabilitation

28.09.2017

Die Sächsische Landesärztekammer hat für die Bürgerinnen und Bürger Informationen zu Präventionsmaßnahmen, Möglichkeiten der Rehabilitationen und deren Leistungsträgern sowie den Zugangswegen auf ihrer Website veröffentlicht.

Präventionsleistungen

Unter dem Punkt "Prävention" werden die Präventionsleistungen der verschiedenen Leistungsträger (GKV, GUV, DRV) dargestellt. Für die Primärprävention und die betriebliche Gesundheitsförderung wurden verschiedene Handlungsfelder mit Präventionsprinzipen ausgewählt. Dazu gehören:
  • Bewegungsgewohnheiten,
  • Ernährung,
  • Stressmanagement und
  • Suchtmittelkonsum.

Passende Präventionsprinzipen sind zum Beispiel die Reduzierung von Bewegungsmangel, die Vermeidung einer Fehlernährung oder die Förderung des Nichtrauchens.

 

In der betrieblichen Gesundheitsförderung stehen die Handlungsfelder

  • Beratung zur gesundheitsfördernden Arbeitsgestaltung
  • Gesundheitsförderlicher Arbeits- und Lebensstil (verhaltenspräventive Ausrichtung) und
  • Überbetriebliche Vernetzung und Beratung
im Fokus. Dabei wird die gesundheitsförderliche Gestaltung von Arbeitstätigkeit und -bedingungen, körperlich aktive Arbeitsbeschäftigung sowie die Verbreitung betrieblicher Gesundheitsförderung als Präventionsprinzip gefördert.

Prüfsiegel Prävention

Die Prüfstelle Prävention ist eine Kooperationsgemeinschaft der Krankenkassen, um Präventionsmaßnahmen zu zertifizieren. Dafür werden bundesweite Präventionsangebote nach einheitlichen Standards geprüft und bei bestandener Begutachtung ein Prüfsiegel vergeben. Erfolgreich geprüfte Kurse werden in die Datenbank der Prüfstelle Prävention aufgenommen. Primärprävention und Sekundärprävention

Bei den Vorsorgeleistungen der GKV wird eine Unterscheidung getätigt in Primär- und Sekundärprävention. Auf der Website stehen hierzu ebenfalls Informationen zur Verfügung.

 

Die von der Gesetzlichen Unfallversicherung angebotenen Präventionsleistungen beziehen sich besonders auf den Arbeitsschutz. Das Hauptziel ist die Vermeidung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren.

 

Genauso werden auf der Homepage auch Präventionsvorstellungen der Deutschen Rentenversicherung aufgezeigt. Diese wollen helfen aktiv gesundheitliche Probleme anzugehen und somit eine Verbesserung des (Berufs) Alltages und der Lebensqualität zu schaffen.

Rehabilitationen

Außerdem erhalten die Bürgerinnen und Bürger wichtige Fakten zur Rehabilitation. Unter Rehabilitation werden alle Maßnahmen verstanden, die zur Wiederherstellung der körperlichen, seelischen und geistigen Funktionen getätigt werden ebenso wie eine größtmögliche Selbstständigkeit erbringen. Das Hauptziel ist die Wiedereingliederung ins Gesellschafts- sowie Arbeitsleben.

 

Es wird in eine medizinische Rehabilitation, in eine soziale Rehabilitation und in die Teilhabe am Arbeitsleben unterschieden. Sie gelangen an Auskünfte über die verschiedenen Leistungsträger, über Kriterien wie die Bedürftigkeit, die Fähigkeit und die Erfolgsprognose, die Beachtung finden müssen, um eine medizinische Rehabilitation zu bekommen.

Leistungen medizinischer Rehabilitationen

Eine medizinische Rehabilitation impliziert die verschiedensten Leistungen. Zu folgenden Leistungen wird informiert:
  • Rehabilitationsleistung bei chronischen Erkrankungen
  • Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation
  • Anschlussrehabilitation z. B. an einen Krankenhausaufenthalt
  • Nachsorgeleistungen im Anschluss an eine durchgeführte Rehabilitationsmaßnahme
  • Rehabilitation im Heilverfahren nach Unfällen

Anschaulich dargestellt werden auch die differenzierten Reha-Zugangswege. Bei der medizinischen Rehabilitation werden Leistungen zum Beispiel nur nach Beantragung gewährleistet. Des Weiteren gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen je nach Leistungsträger.

 

Alle Infos im Überblick:

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