Neuregelungen in der Beitragsordnung

Online-Selbsteinstufung senkt Kammerbeitrag

16.01.2017

Dresden: Seit dem 1. Januar 2017 gelten Neuregelungen in der Beitragsordnung der Sächsischen Landesärztekammer. Diese sehen eine finanzielle Entlastung der Kammermitglieder und Vereinfachungen bei der Veranlagung vor.

 

Der Kammerbeitrag sinkt von 0,50 auf 0,48 Prozent und der Höchstbeitrag wird von 2.500 EUR

auf 3.500 EUR erhöht. Außerdem gelten neue Befreiungstatbestände. Danach sind jetzt BU-

/EU-Rentner grundsätzlich vom Kammerbeitrag befreit. Berufsanfänger und Ärzte aus dem

Ausland, die erstmalig in Deutschland tätig werden, sind im ersten Beitragsjahr ebenfalls befreit.

Eine dreiprozentige Ermäßigung beim Kammerbeitrag ist bei rechtzeitiger Einstufung über

das Online-Mitgliederportal der Sächsischen Landesärztekammer möglich, inklusive Hochladen

der vollständigen Nachweise und vorliegendem gültigen SEPA-Lastschriftmandat. Durch diese

Neuregelungen erfolgt insgesamt eine finanzielle Entlastung der Kammermitglieder um jährlich

ca. 400.000 EUR.

 

Kammermitglieder, die das Online-Mitgliederportal noch nicht nutzen, erhalten Zugriff über

 

 

Dort können sie rechtssicher und geschützt folgende Aufgaben online erledigen:

1. Beitragsveranlagung und Antrag auf Fristverlängerung,

2. Bankverbindung ändern/SEPA-Lastschriftmandat erteilen,

3. Postfach,

4. Beitragskonto,

5. Nachweise hochladen,

6. Veranlagung durch Steuerberater,

7. Beitragsordnung/FAQ,

8. Einverständniserklärung,

9. Ansprechpartner Beitragswesen,

10. Rechtssichere Übersendung zusätzlicher Informationen.

 

Ab dem Beitragsjahr 2017 wird auch die elektronische Akte im Beitragswesen eingeführt und damit auf eine komplett digitale Bearbeitung umgestellt. Kammermitglieder können ab sofort ihre Dokumente auch per De-Mail auf beitragswesen@slaek.de-mail.de übersenden.

 

Mit den Beitragsunterlagen 2017 erhalten die Kammermitglieder zusätzlich sehr ausführliche Hinweise zur Nutzung des Mitgliederportals für die Veranlagung zum Kammerbeitrag. In den ersten Monaten des Jahres kann es auch zu Wartezeiten kommen, da ca. 19.000 beitragspflichtige Kammermitglieder bearbeitet werden müssen.

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