©AdobeStock/ARMMYPICCA
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Pressemitteilungen

  • Die Landesärztekammer Brandenburg und die Sächsische Landesärztekammer kritisieren im Wissen um den existierenden großen Finanzbedarf gemeinsam das jetzt eilig vorgelegte GKV-Stabilisierungsgesetz in deutlicher Form.

  • Fortbildung für Berichterstatter bzw. zuweisende Ärztinnen und Ärzte gemäß § 43 Abs. 2 KFE-RL, Allgemeinmediziner, Internisten (die nicht Pneumologen sind) und Arbeitsmediziner für die Abrechnung nach EBM 01875 und EBM 01876 (2 UE), Start: 15.04.2026

  • Das Krebsregister Sachsen und die Gesundheitsregion Südwestsachsen laden herzlich zur diesjährigen regionalen Qualitätskonferenz „Mammakarzinom – Identifizierung von Qualitäts- und Effizienzpotenzialen in der senologischen Versorgung im regionalen Vergleich Sachsens“ ein.

  • Die Sächsische Landesärztekammer lädt Interessierte im April zu zwei kulturellen Höhepunkten ein.

  • Die vertrauliche Spurensicherung als Leistung ermöglicht es, zeitnah Verletzungen gerichtsfest zu dokumentieren und Spuren zu sichern, ohne dass Betroffene sexualisierter Gewalt und körperlicher Misshandlungen sofort Anzeige erstatten müssen. Sie können sich in Ruhe beraten lassen – bevor sie ihre Rechte wahrnehmen. Dieses »Chancenfenster« zu öffnen, ist ein wesentliches Anliegen der Vertraulichen Spurensicherung. Die Spuren werden vier Jahre aufbewahrt. Zudem soll die vertrauliche Spurensicherung auch eine wichtige Grundlage schaffen, um das Dunkelfeld der sexualisierten Gewalt auszuleuchten.

  • Die Stadt Leipzig hatte aus Kostengründen geplant, an 33 Schulen ab der Klassenstufe 5 den Schwimmunterricht zu streichen. Dies ist auch bei Beachtung der Notwendigkeit von Einsparungen nicht nachvollziehbar. Schwimmenlernen ist eine überlebenswichtige Fähigkeit, die nicht nur Sicherheit im Wasser bietet, sondern auch die körperliche und geistige Entwicklung fördert.

  • 28.276 Ärztinnen und Ärzte (31.12.2025) leben aktuell in Sachsen. Davon sind derzeit 20.386 Ärztinnen und Ärzte berufstätig, 206 mehr als im Jahr zuvor.

  • Informationsveranstaltung für Medizinstudierende, Jungärztinnen und Jungärzte sowie Akademische Lehrkrankenhäuser

  • Für die folgenden Kurse und Seminare in der Sächsischen Landesärztekammer stehen aktuell noch freie Plätze zur Verfügung.

  • Herzlich eingeladen sind die Medizinstudierenden und PJ-ler der Universität Leipzig, aber auch andere Interessierte, um alle Fragen rund um die ärztliche Weiterbildung und das PJ zu besprechen.

  • Alle Inhaber der betroffenen Karten werden von Medisign angeschrieben und erhalten im Ersatzkartenverfahren einen neuen eHbA.

  • Ab sofort steht die Digitale Ehrenamtskarte über die Ehrenamtskarten-App auch in Sachsen zur Verfügung. Ehrenamtliche können damit die Sächsische Ehrenamtskarte nun digital beantragen, verlängern und auf dem Smartphone speichern.

  • Ab dem 1. Januar 2026 wird mit der Digitalisierung zudem eine Gebühr gestaffelt nach dem Umfang der Transfusion von den meldenden Einrichtungen erhoben.

  • Medizin trifft Kunst

    Thema: Über Uns

    Gemälde und Arbeiten auf Papier von malenden Ärztinnen und Ärzten: In der kommenden Ausstellung der Sächsischen Landesärztekammer sind jeweils zwei Werke von 18 Ärztinnen und Ärzten zu sehen.

  • Neue Reihe im „Ärzteblatt Sachsen“: Ab Januar 2026 werden Fallbeispiele zu kritischen Ereignissen und Beinahe-Fehlern aus Kliniken, Praxen und Gesundheitsämtern veröffentlicht.

  • Die Übergangszeit für den Tausch von elektronischen Heilberufeausweisen, die mit dem am 31.12.2025 auslaufenden RSA-Verschlüsselungsalgorithmus ausgestattet sind, wurde bis zum 30.06.2026 verlängert.

  • Das Webinar am 14.01.2026 bietet einen fundierten, praxisnahen Einstieg in das „Begriffssystem des KHVVG" und richtet sich an Ärztinnen und Ärzte – unabhängig, ob sie im Krankenhaus tätig sind, in der Niederlassung arbeiten oder eine Praxis gründen wollen.

  • Die Landesärztekammer wirbt um Nachwuchs für Medizinische Fachangestellte - ab Januar 2026 startet wieder eine sachsenweite Kampagne, um den Ausbildungsberuf zum/zur Medizinischen Fachangestellten vorzustellen.

  • Das eRezept sollte die Versorgung vereinfachen, erschwert jedoch die Arzneimittelversorgung in Pflegeeinrichtungen bzw. im Rahmen der häuslichen Krankenpflege. Der Zugriff auf die eGK ist in diesen Konstellationen insbesondere mit Blick auf Dauer- und Folgeverordnungen oft nicht möglich.

  • Eine vereinfachte App-Einrichtung und -Bedienbarkeit unterstütze nicht nur die Akzeptanz und Nutzung bei Versicherten, sondern erleichtere auch die Unterstützung durch Angehörige und behandelnde Leistungserbringer.

  • Für den flächendeckenden Ausbau digitaler Anwendungen ist Vertrauen essenziell. Dieses Vertrauen wird untergraben, wenn Praxen durch instabile Systeme oder unzuverlässige Komponenten in ihrer Arbeit behindert werden, die aber eigentlich zugelassen und geprüft sind.

  • Die mangelnde Umsetzungspflicht der Anbindung der Krankenhäuser an die TI führt zu erheblichen Problemen in der Patientenversorgung. Arztbriefe aus den Kliniken erreichen die Praxen oft erst nach Tagen oder Wochen. In dieser Zeit können notwendige Informationen für die Weiterbehandlung fehlen, wodurch Therapieentscheidungen verzögert oder erschwert würden.

  • Die sächsischen Ärztinnen und Ärzte fordern transparente Bewertungskriterien und verlässliche Informationsprozesse, um einen sachgerechten, medizinisch angemessenen Einsatz von Wundauflagen im Sinne der Patienten sicherzustellen.

  • Konkret geht es in dem Appell um das Gas Apafluran. Dieses sei 3600mal klimaschädlicher als CO2 und verbleibe hunderte bis tausende von Jahren in der Atmosphäre. Es wird zurzeit noch in drei Dosieraerosolen in Deutschland eingesetzt.

  • Übermäßiger Zuckerkonsum führt zu Adipositas, Diabetes Typ 2, Karies und nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung. Die sächsische Ärzteschaft fordert anlässlich ihrer 74. Kammerversammlung die Bundesregierung darum auf, eine Zuckersteuer auf stark zuckerhaltige Getränke und Lebensmittel einzuführen sowie ein umfassendes Werbeverbot für zuckerhaltige Produkte zu erlassen, die sich an Kinder richten.

  • Die HPV-Impfung von Kindern und Jugendlichen ist ein zentraler Baustein der Krebsprävention. Dennoch liegt die Impfquote in Deutschland weiterhin deutlich unter dem angestrebten Niveau. Lediglich 50 Prozent aller Mädchen und 30 Prozent aller Jungen haben einen vollständigen HPV-Impfschutz.

  • Wichtig ist den sächsischen Ärzten, dass gerade in Notfällen auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten der hausärztlichen Praxen klare Wege und Zuständigkeiten gelten müssen und eine Abstimmung zwischen den Versorgungsebenen stattfinden muss.

  • Gerade in Zeiten von Inflation, Fachkräftemangel und steigender Praxisbelastung ist es nicht mehr vermittelbar, dass ärztliche Leistungen weiterhin nach einer überalterten Gebührenstruktur abgerechnet werden müssen.

  • Insbesondere bei der Weiterentwicklung der elektronischen Patientenakte (ePA) brauche es eine klare Priorisierung zugunsten jener Funktionalitäten, die im Versorgungsalltag von Hausärztinnen und Hausärzten tatsächlich einen Nutzen stiften.

  • Damit die ePA ihr Potenzial entfalten kann, brauche es eine technische Lösung, die im Rahmen einer ärztlichen Überweisung oder eines Konsils eine automatische, fallbezogene Zugriffsberechtigung überträgt. Diese müsse rechtskonform, dokumentiert und datensparsam ausgestaltet sein, wenn die ePA mehr sein solle als ein reines Datenarchiv.