Gemeinsames Giftinformationszentrum in Erfurt jetzt online

10.01.2005

Das Gemeinsame Giftinformationszentrum der Länder Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sowie der Freistaaten Sachsen und Thüringen berät rund um die Uhr unter der Ruf-Nummer 0361/730 730 Ärzte, Krankenhäuser und Bürger bei akuten und chronischen Vergiftungsfällen, wie das sächsische Gesundheitsministerium heute in Dresden erklärte. Zu diesem Angebot, das mittlerweile seit zehn Jahren besteht und auch von Hilfesuchenden aus dem Freistaat Sachsen gerne angenommen wird, ist ein weiterer Service dazugekommen:

 

Seit wenigen Wochen kann man sich im Internet unter www.ggiz-erfurt.de zu wichtigen Fragen und Problemen, die mit Vergiftungen in Verbindung stehen, kundig machen.
Bei einer gefährlichen und akuten Vergiftung kann der Klick ins Internet natürlich nicht die ärztliche Beratung am Telefon ersetzen. Man findet jedoch auf der Homepage des Giftinformationszentrums viele wichtige und interessante Informationen. So können dort z.B. ratsuchende Bürgerinnen und Bürger aktuelle Mitteilungen des Zentrums, Details zu den Ursachen von Vergiftungen oder Verhaltenstipps beim Verdacht auf eine Vergiftung nachlesen.

 

Die sächsische Gesundheitsministerin Helma Orosz begrüßt das online-Angebot des Erfurter Zentrums: "Ich halte die Internet-Präsenz des Gemeinsamen Giftinformationszentrums für richtig und zeitgemäß. Diese Informationsquelle neben der Beratung über Telefon erweitert den aktiven Verbraucherschutz im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger. Ich appelliere deshalb an alle, die qualifizierte Beratung des Gemeinsamen Giftinformationszentrums, egal ob per Telefon oder über das Internet, bei Bedarf auch tatsächlich zu nutzen. Eine rechtzeitige und gute Beratung bei Vergiftungen kann Leben retten, bleibende Schäden verhindern und natürlich auch Kosten sparen."

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