12. Interdisziplinärer Pflegekongress Dresden

24.01.2006

Am 15. März 2006 findet im Rahmen des 12. Interdisziplinären Pflegekongresses im Hotel Hilton in Dresden ein "Tag für das Praxisteam" statt. Dieser Fortbildungsteil wird gemeinsam mit der Sächsischen Landesärztekammer organisiert und richtet sich an Ärztinnen und Ärzte sowie Arzthelferinnen und interessierte Pflegekräfte. Ziel des 12. Interdisziplinären Pflegekongresses ist es, die Abstimmung zwischen den Gesundheitsberufen anhand ausgewählter "Patientenkarrieren" zu intensivieren. Zum Kongress werden wieder mehr als 800 Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte, Arzthelferinnen und Arzthelfer in Dresden erwartet.

 

Fortbildung PLUS: Der Tag für das Praxisteam

Die Fortbildung widmet sich u.a. Erfahrungen mit dem Elektronischen Arztausweis in der Modellregion Löbau-Zittau. In das Thema einführen wird der Direktor des Instituts für Medizinische Informatik und Biometrie an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden, Prof. Dr. med. Hildebrand Kunath.
Im Anschluss findet ein Endoskopie-Refresher-Kurs für das Praxisteam statt, in dem über die Geschichte der Endoskopie, typische und ungewöhnliche Befunde sowie Möglichkeiten moderner Endotherapie. Referent ist Dr. H.-W. Schimming, leitender Chefarzt der Klinik für Innere Medizin an den Weißeritztal-Kliniken GmbH. Ein weiterer Fortbildungsteil widmet sich dem Umgang mit Depression und Suizidalität - Phänomene, die nach Angaben von Experten zuletzt deutlich zugenommen haben und eine wachsende Rolle auch im niedergelassenen Bereich spielen. Wie Mitglieder im Praxisteam Depressionen und latente bzw. akute Suizidalität besser erkennen und einschätzen können, darüber berichtet die Psychologin Dr. C. Linde vom Kriseninterventionsteam Leipzig (KIT) e.V.
Aktuelle Fragen zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht werden im Rahmen der Fortbildung ebenfalls erörtert. Diese Formen der Vorsorge für den Fall einer lebens-bedrohlichen Erkrankung oder eines schweren Unfalls haben angesichts der wieder aufflammenden Debatte um die aktive Sterbehilfe schwerkranker Patienten große Brisanz. Viele Menschen treten mit entsprechenden Fragen an Hausärzte, Arzthelferinnen und Mitarbeiter ambulanter Dienste heran - und erwarten Antworten.
Weitere Themen beim Kongress sind der "Mehrwert" des Qualitätsmanagements für die ärztliche Praxis sowie Wissenswertes rund um das Thema "IGELn".

 

Öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema Darmkrebs

Zum Abschluss der Fortbildung findet eine öffentliche Podiumsdiskussion von Ärzten, Pflegekräften und Patienten, zum Thema "Diagnose Kolonkarzinom - was nun?" statt. "Um wirksamer gegen Erkrankungen wie das Kolonkarzinom vorgehen zu können, müssen sich die Akteure der stationären sowie ambulanten medizinischen und pflegerischen Versorgung stärker abstimmen. Jeder einzelne Versorgungspart sollte wissen, was der andere zur Therapie bzw. Genesung des Patienten beitragen kann", erklärt Prof. Dr. Jan Schulze, Präsident der Sächsischen Landesärztekammer und Mitglied im Kongressbeirat. Ziel des Dresdener Kongresses ist es, niedergelassene Ärzte, Pflegende, aber auch interessierte Bürger, für das Thema Kolonkarzinom zu sensibilisieren und zu mehr Vorsorge aufzurufen.

 

Knut Köhler M.A.
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

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