Auslobung eines Preises für wissenschaftliche Arbeiten zur Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus

06.11.2006

Ausschreibung
Das Bundesministerium für Gesundheit, die Bundesärztekammer und die Kassenärztliche Bundesvereinigung schreiben einen Preis für eine wissenschaftliche Arbeit zu dem Thema "Aufarbeitung der Geschichte der Ärzte in der Zeit des Nationalsozialismus" aus. Mit dem Preis sollen Arbeiten ausgezeichnet werden, die sich mit der Rolle der Ärzteschaft während der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen.

 

Teilnehmer
An der Ausschreibung können teilnehmen:

  • Ärzte und Psychotherapeuten als Einzelpersonen
  • Kooperationen oder Gemeinschaften von Ärzte und Psychotherapeuten
  • Wissenschaftler und Studenten medizinischer Fakultäten.

 

Jeder Teilnehmer und jede Arbeitsgruppe kann sich mit je einer Arbeit bewerben.

 

Unterlagen
Die Arbeiten müssen in deutscher Sprache verfasst sein. Sie können sowohl in Papierform als auch in elektronischer Form eingereicht werden. Es werden nur Arbeiten berücksichtigt, die ab dem Jahr 2000 erstellt wurden. Die ausschreibenden Institutionen haben das Recht, die eingereichten Arbeiten in schriftlicher und elektronischer Form zu veröffentlichen.
Bewerbungsanschrift:

 

Kassenärztliche Bundesvereinigung
GIMO - Herrn Roland Ilzhöfer
Herbert-Lewin-Platz 2
10623 Berlin
E-Mail: rilzhoefer@kbv.de

 

Einsendeschluss
Einsendeschluss für die wissenschaftlichen Arbeiten ist der 4. Dezember 2006.

 

Jury
Die Bewertung der eingereichten Arbeiten und die Ermittlung der Preisträger werden von einer unabhängigen Jury vorgenommen, die sich aus Vertretern des Bundesministeriums für Gesundheit, der Bundesärztekammer, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, des Zentralrates der Juden in Deutschland sowie des Verbandes der jüdischen Ärzte und Psychotherapeuten zusammensetzt.
Namentlich sind dies: Prof. Dr. med. Dr. phil. Heinz Schott, Prof. Dr. phil. Robert Jütte, Prof. Dr. med. Leo Latasch, Dr. med. Roman M. Skoblo und Dr. med. Manfred Richter-Reichhelm. Die Jury tagt nicht öffentlich.

 

Preisvergabe
Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Er kann von der Jury auf drei verschiedene Arbeiten aufgeteilt werden. Die Preisverleihung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Alle Teilnehmer erhalten nach der Entscheidung der Jury eine schriftliche Nachricht. Die Preisvergabe findet im Jahr 2007 statt.

 

Es handelt sich hierbei um ein Preisausschreiben i. S. des § 661 BGB.

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