Häusliche Gewalt - Wie können Ärzte helfen?

28.08.2007

Häusliche Gewalt gehört auch in Sachsen zum Alltag in vielen Familien und Partnerschaften. Im polizeilichen Auskunftssystem Sachsen sind für das Jahr 2006 fast 1.600 Fälle erfasst, die Dunkelziffer liegt noch weitaus höher. Die Folgen sind neben körperlichen Verletzungen schwerwiegende und anhaltende gesundheitliche Beeinträchtigungen. Beim Erkennen und Verhindern solcher Misshandlungen haben Ärzte eine Schlüsselrolle, die ihnen allerdings über die Behandlung hinaus viel Sensibilität und Zeit abverlangt, diese Patienten zu beraten und zu weiteren Schritten zu ermutigen.

 

Als praktischen Ratgeber für diese Ärztinnen und Ärzte gibt das Sächsische Staatsministerium für Soziales gemeinsam mit der Sächsischen Landesärztekammer einen Leitfaden zum Umgang mit Opfern häuslicher Gewalt heraus. Dieser Leitfaden wird in einer Fortbildungsveranstaltung

 

"Umgang mit Opfern häuslicher Gewalt -
Einführung des Sächsischen Leitfadens für Ärztinnen und Ärzte"

 
am
 
Mittwoch, 5. September 2007, 14 bis ca. 19 Uhr,
im Plenarsaal der Sächsischen Landesärztekammer,

Schützenhöhe 16, 01099 Dresden
 
vorgestellt.

 

Die Veranstaltung ist mit 6 Punkten für das Sächsische Fortbildungszertifikat bewertet. Anmeldungen sind noch per Mail unter ausschuesse@slaek.de möglich.

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