Sachsens Jugend lebt gesünder

05.05.2008

Sachsens Jugend lebt immer gesünder: Weniger Fernsehen, weniger Alkohol und Tabakkonsum und mehr Sport. So das Ergebnis der jetzt von der Sächsischen Staatsregierung veröffentlichten WHO-Studie "Gesundheitsverhalten von Schulkindern".

 

Nach den Ergebnissen der Studie ist der Fernseh-Konsum in allen Klassenstufen (5., 7. und 9. Klasse) rückläufig. Im Durchschnitt sahen die Befragten aller Klassenstufen an Schultagen zwischen 1,6 und 2,4 Stunden täglich fern. Das ist ein Rückgang von 15 Minuten pro Tag gegenüber den Ergebnissen der letzten Studie von 2002.

 

Beim Sport sieht es bei den 10- bis 16-Jährigen ebenfalls besser aus als noch vor vier Jahren. Sowohl Mädchen als auch die Jungen sind durchschnittlich aktiver geworden. Die Zeiten mit mindestens 60 Minuten körperlicher Aktivität steigerten sich von 3,3 Tagen auf 3,9 Tage pro Woche.

 

Auch in den Bereichen Alkoholkonsum und Rauchen sehen die Zahlen jetzt besser aus. So ist der Anteil der Siebtklässler, die mindestens einmal pro Woche Alkohol trinken, teilweise sogar erheblich zurückgegangen: von 11 auf 6 Prozent bei Mädchen und von 16 auf knapp 8 Prozent bei Jungen. Ähnliche Rückgänge, allerdings auf höherem Ausgangsniveau, finden sich bei Neuntklässlern.

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