Fast 25.000 Rabattarzneimittel mit 19 Millionen Datensätzen

20.10.2008

Die jüngsten Ausschreibungen und Abschlüsse von Rabattverträgen sorgen wegen des Erklärungsbedarfs weiterhin für einen erheblichen Zusatzaufwand bei Apothekern und Ärzten. Derzeit gibt es 24.863 Rabattarzneimittel, für deren korrekte Verwaltung und Zuordnung in den Apotheken genau 18.784.183 Datensätze notwendig sind.

 

Der Zusatzaufwand in den Apotheken ergibt sich vor allem durch den erheblichen Erklärungsbedarf gegenüber den Patienten, die anspruchsvollere Logistik und die technische Verarbeitung der Daten. Rückfragen bei Ärzten noch nicht eingerechnet.

 

Die große Menge an Datensätzen spiegelt die unterschiedlichen Kombinationen von Arzneimitteln, Herstellern und Krankenkassen wider. So sind daran die meisten der 215 Krankenkassen sowie mehr als 100 Hersteller beteiligt. Pro Anbieter gibt es bis zu 2.347 rabattierte Arzneimittel, je Krankenkasse bis zu 20.426 rabattierte Medikamente.

 

Vollkommen ungeklärt sind nach Ansicht der Sächsischen Landesärztekammer die Folgen für Patienten wegen des ständigen Anbieterwechsels bei Medikamenten.
Gerade ältere Menschen wissen irgendwann nicht mehr, warum sie in einem Monat blaue und im nächsten grüne Tabletten einnehmen sollen. Am Ende nehmen Sie, wenn welche übrig sind, beide.

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