Arzt-Honorare werden in Sachsen umverteilt

06.03.2009

Im Hinblick auf die aktuellen Diskussionen zur Honorarsituation der niedergelassenen Ärzte wurden jetzt für einen Übergangszeitraum von zwei Jahren vom Bewertungsausschuss der Ärzte und Krankenkassen weit reichende vertragliche Regelungsbefugnisse zur Vermeidung individueller Härten für Sachsen eingeräumt.

 

Die Vertragspartner - Kassenärztliche Vereinigung Sachsen und Krankenkassen - sind der Auffassung, dass damit eine Basis vorhanden ist, gravierende Honorarverluste einzelner Ärzte in Sachsen regional abzumildern. Die sächsischen Vertragspartner haben dazu bereits eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Diese sieht Umverteilungen zwischen einzelnen Facharztgruppen dahingehend vor, dass Gewinne über 10 Prozent gekappt und Fachärzten angerechnet werden, die mehr als 10 Prozent Verlust haben.

 

Der Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, Prof. Dr. med. habil. Jan Schulze, betrachtet die seit Anfang des Jahres in Kraft getretene neue Honorarordnung für Vertragsärzte als gescheitert. Auch für die Sächsische Staatsministerin für Soziales, Frau Christine Clauß, ist der Honorarstreit für Ärzte und Patienten unakzeptabel.

 

Sächsische Vertragsärzte können sich bei Fragen zur Honorarsituation an die Bezirksgeschäftsstellen der Kassenärztliche Vereinigung Sachsen wenden. Die Ansprechpartner finden Sie im Internet unter

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