Häufig gestellte Fragen

  • Arztausweis

    • Welche Arztausweise gibt es?

      Es gibt den elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) und den "normalen" Arztausweis im Scheckkartenformat.
    • Worin bestehen die Unterschiede zwischen Arztausweis und eHBA?

      Mit beiden Arztausweisen weisen Sie sich als Arzt aus und können beispielsweise verschreibungspflichtige Medikamente in der Apotheke erhalten. Dieser Arztausweis ist gebührenfrei.

      Mit dem elektronischen Heilberufsausweis haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, Dokumente elektronisch zu signieren, Dokumente zu verschlüsseln und sich an Portalen, Netzen und Computern zu authentifizieren. Für diesen Ausweis ist an den Zertifizierungsdiensteanbieter eine monatliche Gebühr zu zahlen.

    • Welchen Nutzen habe ich vom „normalen“ Arztausweis?

      Mit dem Arztausweis weisen Sie sich als Arzt aus und können Rezepte ausstellen und verschreibungspflichtige Medikamente gegen Vorlage des Arztausweises in der Apotheke erhalten.
    • Wie beantrage ich den Arztausweis?

      Nutzen Sie bitte unser Antragsformular Alternativ senden Sie uns bitte einen formlosen Antrag mit einem Passbild zu.
    • Wie lange ist der Arztausweis gültig?

      Der Arztausweis gilt grundsätzlich 5 Jahre. Danach ist eine Neuausstellung erforderlich. Bei Ärzten, die eine Berufserlaubnis besitzen, die zeitlich eingeschränkt ist, gilt der Arztausweis bis zum Ablauf der Berufserlaubnis.
    • Welchen Nutzen hat der eHBA?

      Mit dem eHBA können Sie neben der Funktion als Sichtausweis auch Dokumente elektronisch signieren. Das ist derzeit z. B. für die Online-Abrechnung bei der Kassenärztlichen Vereinigung, bei der Bestellung von Kontrastmitteln oder dem Einsatz von Telemedizin von Bedeutung und möglich. Weiterhin können Sie Dokumente verschlüsseln und sich an Portalen, Netzen und Computern authentifizieren.
    • Wie beantrage ich den eHBA?

      Da das Antragsverfahren aus mehreren Schritten besteht, bitten wir Sie, uns zunächst nur davon in Kenntnis zu setzen, dass Sie einen eHBA erhalten möchten. Das können Sie mit dem Kontaktformular tun. Wir leiten für Sie alles Weitere in die Wege und begleiten Sie durch den Prozess. Die einzelnen Schritte haben wir Ihnen zur Information in unseren Erläuterungen dargelegt.
    • Mit welchen Kosten ist der eHBA verbunden?

      Beim Zertifizierungsdiensteanbieter Medisign entstehen Ihnen bei einer Mindestvertragslaufzeit von zwei Jahren monatliche Kosten von 7,90 EUR. Die Sächsische Landesärztekammer erhebt keine zusätzlichen Gebühren.
    • Wo erhalte ich weitere Informationen und/oder Antworten zur Antragsstellung, zu technischen Fragen oder den Kosten des eHBA?

      Die wichtigsten Ansprechpartner haben wir Ihnen auf der "blauen" Seite des Informationsflyers "Der elektronische Heilberufsausweis kommt" zusammengetragen. Zu den Kosten bitten wir Sie, sich ebenfalls mit dem Zertifizierungsdiensteanbieter unter der angegebenen Rufnummer in Verbindung zu setzen.
  • „Arzt Notfall“-Schild

    • Was ist ein „Arzt-Notfall“-Schild?

      Dieses Schild ist ein Hinweis für kontrollierende Polizeibeamte, dass der Arzt sein Fahrzeug wegen eines rechtfertigenden Notstandes gemäß § 16 OWiG vorschriftswidrig geparkt hat. Es stellt keine Ausnahmegenehmigung dar, die von der Beachtung der Straßenverkehrsordnung entbindet.
    • Welche Ärzte erhalten das „Arzt-Notfall“-Schild?

      Die Schilder werden nur an Ärzte ausgegeben, die am Kassenärztlichen Notfalldienst teilnehmen, damit nachweisbar Notfallbesuche durchführen und dafür das eigene Fahrzeug nutzen müssen.
    • Gibt es Ausschlusskriterien?

      Ja. Das „Arzt-Notfall“-Schild ist weder für Ärzte gedacht, die sich in ihrer Wohnung in Rufbereitschaft befinden, noch etwa für Krankenhausärzte, die mit ihrem eigenen PKW während der normalen Dienststunden das Krankenhaus ansteuern, an ihrem Dienstort aber Schwierigkeiten haben, Parkplätze zu finden.

      Die Ausgabe des „Arzt-Notfall“-Schildes an Krankenhausärzte wird grundsätzlich nicht möglich sein, da Notfallbesuche aus dem stationären Bereich selten anzunehmen sind.

    • Wie beantrage ich das Arzt-Notfall-Schild?

      Senden Sie uns bitte einen formlosen Antrag und die Bestätigung der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen über die Teilnahme am Vertragsärztlichen Notfalldienst zu. Bei Weiterbildungsassistenten in Praxen ist zusätzlich die Bestätigung des anstellenden Arztes über die tatsächliche Übernahme des Vertragsärztlichen Notfalldienstes erforderlich. Einzelheiten zum Thema finden Sie hier:
  • Beitrag

    • Ärztliche Tätigkeit

      Ärztliche Tätigkeit im Sinne der Beitragsordnung umfasst nicht nur die Behandlung von Patienten, sondern jede Tätigkeit, bei der ärztliche Fachkenntnisse angewendet oder mitverwendet werden (z. B. in Lehre und Forschung, in Industrie, Wirtschaft und Medien, in der Verwaltung und im öffentlichen Dienst).
    • Selbsteinstufung

      Stichtag für die Einstufung ist der 1. Februar des Beitragsjahres. Sie wählen die Rubrik aus, die für Sie an diesem Tag zutrifft und reichen die dort genannten Nachweise ein.
    • Bemessungsgrundlage für den Kammerbeitrag

      Der Kammerbeitrag wird anhand der erzielten Einkünfte aus ärztlicher Tätigkeit gemäß Einkommensteuergesetz des vorletzten Jahres vor der Beitragsveranlagung berechnet (für den Kammerbeitrag 2018 sind das die Einkünfte aus ärztlicher Tätigkeit des Jahres 2016).
      Sofern Sie im vorletzten Jahr noch nicht ärztlich tätig gewesen sind bzw. keine Einkünfte aus ärztlicher Tätigkeit (z. B. aufgrund von Elternzeit) erzielt haben, werden die Einkünfte aus ärztlicher Tätigkeit des letzten Jahres als Bemessungsgrundlage herangezogen.
    • Einkünfte aus ärztlicher Tätigkeit

      • (Ärztliche) Einkünfte aus selbständiger Arbeit (z. B. Praxisgewinn, Honorare, Bereitschaftsdienst)
      • (Ärztliche) Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit (z. B. Bruttoarbeitslohn abzgl. Werbungskosten)
      • (Ärztliche) Einkünfte aus Gewerbebetrieb (z. B. Gewinn aus Verkauf von Kontaktlinsen)
      Diese Einkunftsarten finden Sie auf Ihrem Steuerbescheid.
      Bei mehreren Einkunftsarten sind die Einkünfte aus ärztlicher Tätigkeit zusammen zu zählen.
      Das zu versteuernde Einkommen oder der Gesamtbetrag der Einkünfte sind nicht Bemessungsgrundlage für den Kammerbeitrag.
    • Einkommensteuerbescheid vollständig übersenden

      Nein, das ist nicht erforderlich. Zur Beitragseinstufung wird lediglich ein Auszug aus dem Einkommensteuerbescheid benötigt, aus dem die für die Beitragsveranlagung relevanten Positionen (siehe oben) hervorgehen.
      Alle anderen auf diesem Blatt befindlichen Zahlen, auch die des mit veranlagten Ehepartners, können geschwärzt werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Name und das Jahr erkennbar sein müssen.
    • Einkommensteuerbescheid liegt noch nicht vor

      Es kann die Bestätigung des Steuerberaters über die Einkünfte aus ärztlicher Tätigkeit akzeptiert werden. Ist beides nicht möglich, beantragen Sie bitte über das Mitgliederportal, telefonisch oder schriftlich eine Fristverlängerung für die Einreichung der Nachweise.
      Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine Fristverlängerung für die Einreichung von Nachweisen keine Stundung des Kammerbeitrages einschließt. Bitte veranlagen Sie sich in diesem Fall auf der Grundlage der Ihnen vorliegenden Unterlagen und überweisen Sie den voraussichtlichen Kammerbeitrag bis zum 1. März des Beitragsjahres. Die endgültige Veranlagung erfolgt dann bei Vorliegen von Nachweisen. Für Ärzte, die der Sächsischen Landesärztekammer ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt haben, gilt dies nicht, da der Einzug des Kammerbeitrages erst nach Vorliegen des Nachweises erfolgen kann.
    • Einkommensteuererklärung wird nicht beim Finanzamt eingereicht

      Wählen Sie bitte bei der Selbsteinstufung die Eigenbestätigung in Verbindung mit einem Nachweis über den erzielten Bruttoarbeitslohn des Bemessungsjahres.
    • Arbeitslosigkeit oder Mutterschaftsurlaub I Elternzeit im Beitragsjahr

      Auch in diesem Fall ist es möglich, eine Fristverlängerung für die Einreichung von Nachweisen (z.B. Kopie des Bescheides der Bundesagentur für Arbeit, Kopie des Nachweises des Beginns der Mutterschutzfrist/Bescheinigung der Elternzeit) zu gewähren. Auf Antrag und bei Vorliegen der Nachweise erfolgt eine anteilige Berechnung des Kammerbeitrages nach den vollen Monaten der ärztlichen Tätigkeit auf der Basis der Einkünfte aus ärztlicher Tätigkeit des vorletzten Jahres und eine anteilige Berechnung des Mindestbeitrages für die Zeit ohne ärztliche Tätigkeit bzw. Mutterschutz/Elternzeit. Maßgebend ist der Status zum Monatsersten. Trifft also der Tatbestand zum Stichtag, dem 1. Februar des Beitragsjahres zu, erfolgt die Einstufung mit dem Mindestbeitrag.
    • Ruhestand/EU-Rente im Beitragsjahr

      Für die Einreichung des Nachweises (z. B. Kopie des Rentenbescheides, Kopie des Nachweises der Kassenärztlichen Vereinigung über die Beendigung der vertragsärztlichen Tätigkeit) ist es ebenfalls möglich eine Fristverlängerung zu gewähren.
      Mit dem Eintritt in den Ruhestand/in die BU/EU-Rente entfällt grundsätzlich die Beitragspflicht. Erzielen Kammermitglieder Einkünfte aus gelegentlicher ärztlicher Tätigkeit im Beitragsjahr ist kein bzw. ein gestufter Kammerbeitrag gemäß Beitragsordnung zu entrichten.
      Sofern der Eintritt in den Ruhestand/der Bezug der BU/EU-Rente während des Beitragsjahres erfolgt, wird der Jahresbeitrag auf Antrag anteilig nach vollen Monaten festgesetzt.
      Bei Einkünften aus ärztlicher Tätigkeit über 50.000 EUR im Beitragsjahr erfolgt die Bemessung des Kammerbeitrages, unabhängig vom Bezug einer Rente, nach den Einkünften des vorletzten Jahres vor dem Beitragsjahr.
    • Erstmalige ärztliche Tätigkeit in Deutschland

      Im Jahr des Erhaltes der Approbation/einer ersten Berufserlaubnis sind Kammermitglieder von der Beitragspflicht befreit.
    • Nutzung Mitgliederportal

      Die Nutzung des Mitgliederportals bietet mehrere Vorteile.
      1. 1.Sie werden durch die Veranlagung geführt und die Fehlerquote nimmt ab.
      2. 2.Die Veranlagung erfolgt schnell und kostengünstig.
      3. 3.Der Verwaltungsaufwand nimmt ab.
      4. 4.Bei korrekter Selbsteinstufung mit allen notwendigen Nachweisen und einem uns vorliegendem gültigem SEPA-Lastschriftmandat bis zum 1. März sparen Sie 3%.
    • Ansprechpartner zum Kammerbeitrag

       

      Wir hoffen, Ihre wichtigsten Fragen zur Beitragsordnung mit unseren Ausführungen beantwortet zu haben. Sollten Sie noch weitere Fragen zu Ihrer Beitragsveranlagung haben, können Sie sich an die Mitarbeiterinnen des Beitragswesens wenden, die Ihnen zu unseren Geschäftszeiten gern zur Verfügung stehen:

      Beitrag

      (A - D, F, G, U)

      Dipl.-Betriebswirt Birgit Altmann

      Schützenhöhe 16
      01099 Dresden

      Telefonnummer
      0351 8267 - 437
      Faxnummer
      0351 8267 - 446

      (H, K, L)

      Franziska Rasche

      Schützenhöhe 16
      01099 Dresden

      Telefonnummer
      0351 8267 - 436
      Faxnummer
      0351 8267 - 446

      (I, J, N - R, V - Z)

      Mandy Schiebold

      Schützenhöhe 16
      01099 Dresden

      Telefonnummer
      0351 8267 - 438
      Faxnummer
      0351 8267 - 446

      (E, M, S, T)

      Dipl.-Ing.-Ök. Ramona Grünberg

      Schützenhöhe 16
      01099 Dresden

      Telefonnummer
      0351 8267 - 432
      Faxnummer
      0351 8267 - 446
  • Führung im Ausland erworbener akademischer Grade

    • Wie kann ich meinen im Ausland erworbenen akademischen Grad/Titel führen?

      Die Führbarkeit der im Ausland erworbenen akademischen Grade richtet sich nach den Beschlüssen der Kultusministerkonferenz. Maßgeblich ist dafür die Datenbank ANABIN (Anerkennung ausländischer Bildungsnachweise).
    • Welche Unterlagen muss ich bei der Sächsischen Landesärztekammer einreichen, um meinen im Ausland erworbenen akademischen Grad in Sachsen nachweisen zu können?

      Für die Registrierung bei der Sächsischen Landesärztekammer senden Sie uns bitte eine amtlich oder notariell beglaubigte Kopie des im Original ausgestellten akademischen Grades und eine amtlich oder notariell beglaubigte Kopie der Übersetzung zu.
  • Mitgliedschaft

    • Was sind die Voraussetzungen für die Mitgliedschaft und welche Ärztekammer ist für mich zuständig?

      Sie sind Pflichtmitglied, wenn Sie
      1. 1.die deutsche Approbation oder eine gültige Berufserlaubnis besitzen und
      2. 2.in Sachsen ärztlich tätig sind oder,
      3. 3.wenn Sie keiner ärztlichen Tätigkeit nachgehen, Ihren Hauptwohnsitz in Sachsen haben.
    • Wie melde ich mich bei der SLÄK an?

      Am schnellsten geht die Anmeldung, wenn Sie sich auf unserer Homepage den Meldebogen herunterladen, diesen ausfüllen, ausdrucken und unterschrieben an die

      Sächsische Landesärztekammer

      PF 10 04 65

      01074 Dresden

      senden.

    • Welche Unterlagen werden für die Anmeldung benötigt?

      Wenn Sie sich zum ersten Mal in einer Ärztekammer in Deutschland anmelden, senden Sie bitte mit dem Meldebogen amtlich oder notariell beglaubigte Urkunden Ihrer Approbation/Berufserlaubnis und ggf. der Promotion zu.

       

      Kommen Sie aus einem anderen Bundesland und waren bereits Mitglied einer Ärztekammer, senden Sie uns nur den Meldebogen zu. Ihre Urkunden erhalten wir von der vorherigen Kammer.

    • Welche Fristen gelten für die Anmeldung?

      Für Ihre Anmeldung, das Einreichen von Urkunden und für Veränderungsmeldungen gilt die Frist von einem Monat.
    • Bin ich mit der Anmeldung bei der Sächsischen Landesärztekammer automatisch bei der Sächsischen Ärzteversorgung gemeldet?

      Nein. Sie müssen sich gesondert bei der Sächsischen Ärzteversorgung anmelden. Beachten Sie bitte, dass die vollständige Meldung bei der Sächsischen Landesärztekammer Voraussetzung für die Meldung bei der Sächsischen Ärzteversorgung und die Befreiung von der gesetzlichen Rentenversicherung zugunsten des Ärzteversorgungswerkes ist!

       

      Informationen und Hinweise zur Meldung bei der Sächsischen Ärzteversorgung erhalten Sie hier:

    • Welche Urkunden müssen in der Sächsischen Landesärztekammer vorgelegt werden?

      Grundsätzlich gilt, dass alle Urkunden, die in engem Zusammenhang mit Ihrer Berufsausübung stehen, eingereicht werden müssen.

       

      Dazu gehören insbesondere:

      • Approbation/Berufserlaubnis
      • akademische Grade/Titel
      • Urkunden zur Weiterbildung wie Facharztanerkennungen, Schwerpunkte, Zusatzbezeichnungen, Fachkunden
    • Welche Meldungen müssen darüber hinaus gemacht werden?

      Im Überblick:
      • Dienststellenwechsel
      • Tätigkeitswechsel
      • Änderungen der Privatadresse
      • Namensänderungen
      Die Meldepflicht gilt insbesondere für den Wechsel der Arbeitsstätte sowie für Veränderungen, die eine Beendigung der Mitgliedschaft bei der Sächsischen Landesärztekammer zur Folge haben.
    • In welcher Form sollte die Änderungsmeldung erfolgen?

      Nutzen Sie bitte unsere Formulare für die Veränderungsmeldungen auf unserer Homepage. Sie sehen anhand der von Ihnen vorzunehmenden Änderungsmeldung, welches Formular benötigt wird.
    • Kann ich meine Mitgliedschaft bei der Sächsischen Landesärztekammer kündigen?

      Nein, eine Kündigung im herkömmlichen Sinne ist nicht möglich, da Sie aufgrund eines Gesetzes Pflichtmitglied sind, sobald die Voraussetzungen (siehe oben) vorliegen. Eine Entbindung von der Mitgliedschaft wäre nur möglich, wenn Sie auf Ihre Approbation/Berufserlaubnis verzichten.
    • Wie werde ich freiwilliges Mitglied?

      Sie können eine freiwillige Mitgliedschaft nur beantragen, wenn Sie Ihre heilberufliche Tätigkeit vom Inland ins Ausland verlegen.
    • Welche Voraussetzungen müssen für eine freiwillige Mitgliedschaft vorliegen?

      Sie müssen vor dem Auslandsaufenthalt in Sachsen eine ärztliche Tätigkeit ausgeübt haben. Direkt im Anschluss zu dieser ärztlichen Tätigkeit nehmen Sie eine ärztliche Tätigkeit im Ausland auf. ("heilberufliche Tätigkeit verlegen").
    • Welchen Beitrag habe ich für eine freiwillige Mitgliedschaft zu entrichten.

      Freiwillige Mitglieder sind wie Pflichtmitglieder zur Zahlung eines Kammerbeitrages verpflichtet. Es wird jedoch keine Beitragsbemessung nach den Einkünften aus ärztlicher Tätigkeit vorgenommen, vielmehr sieht die Beitragsordnung einen feststehenden jährlichen Betrag für jedes freiwillige Mitglied in Höhe von 60,00 EUR vor, ggf. anteilig.
    • Wann ist eine freiwillige Mitgliedschaft ratsam?

      Mit der Einführung der freiwilligen Mitgliedschaft besteht auch für die betreffenden Ärzte das Recht, den Antrag auf Anerkennung von Weiterbildungsbezeichnungen (z.B. Antrag auf Zulassung zur Prüfung für Gebietsbezeichnungen) während des Auslandsaufenthaltes zu stellen.
    • Kann ich eine freiwillige Mitgliedschaft kündigen?

      Die Beendigung der freiwilligen Mitgliedschaft vor Ablauf des Auslandsaufenthaltes ist mit einer dreimonatigen Frist möglich. Die Kündigung ist schriftlich gegenüber der Kammer zu erklären. Von Seiten der Sächsischen Landesärztekammer endet die freiwillige Mitgliedschaft, wenn das freiwillige Mitglied mit seinem Jahresbeitrag nach der ersten Mahnung im Rückstand ist.
  • Rezepte nach Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung

    • Erhalte ich meine BTM Rezepte über die Sächsische Landesärztekammer?

      Nein. Die Beantragung der BTM Rezepte ist ausschließlich über die Online-Formulare der Bundesopiumstelle möglich.
    • Kann ich die notwendige amtliche Beglaubigung der Approbation von der Sächsischen Landesärztekammer vornehmen lassen?

      Nein. Die Bundesopiumstelle verlangt eine amtlich beglaubigte Kopie der Approbationsurkunde. Die Sächsische Landesärztekammer kann als Körperschaft des öffentlichen Rechts keine amtlichen Beglaubigungen von Urkunden, die sie nicht selbst ausgestellt hat, anfertigen. Wenden Sie sich dazu bitte an die Behörden des Freistaates Sachsen, die zur amtlichen Beglaubigung befugt sind. Eine Auflistung finden Sie HIER:

       

      Befugt zur amtlichen Beglaubigung sind im Freistaat Sachsen gemäß § 1 BglVO die  

      1. Behörden des Freistaates Sachsen, dazu gehören:
      • Regierungspräsidien
      • Oberfinanzdirektion
      • Finanzämter
      • Städte und Gemeinden
      2. Gerichte des Freistaates Sachsen, dazu gehören:
      • Arbeits-, Sozial-, Verwaltungs-, Amts- und Landgerichte sowie das Landesarbeitsgericht, Landessozialgericht, Oberverwaltungsgericht, Oberlandesgericht und der Verwaltungsgerichtshof
      3. Gemeinden, Verwaltungsverbände und Landkreise, dazu gehören:
      • Einwohnermeldeämter, Bürgerämter

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Ärzteblatt

  • 7/2018 28. Sächsischer Ärztetag
    Bericht aus der Arbeitsgruppe „Qualitätssicherung Pneumonie”
    Zwangsbehandlung und Zwangsunterbringung aus philosophischer Sicht
    Organspende macht Schule