Page 31 - Ärzteblatt Sachsen, Juli 2026
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PERSONALIA



        Prof. Dr. med. habil.

        Hans-Egbert Schröder mit

        Sächsischem Verdienstorden geehrt





        Am 23. Juni 2026 ehrte der Sächsische
        Ministerpräsident Michael Kretschmer
        Prof. Dr. med. habil. Hans-Egbert Schrö-
        der mit dem Sächsischen Verdienstorden.


        Prof. Schröder wurde 1940 in Dresden
        geboren.  Er  studierte  in  Berlin  und
        Dresden  Medizin  und  promovierte
        1969. 1973 erwarb er die Facharztaner-
        kennung  für  Innere  Medizin  und  1977
        die Subspezialisierung Nephrologie.
        1983  habilitierte  er  sich  mit  grundle-
        genden  Untersuchungen  zum  Gicht-
        syndrom. 1984 erhielt Prof .  Schröder
        den  Rudolf-Virchow-Preis  für  seine
        Forschungsarbeiten zu Purinstoffwech-
        selstörungen und deren Behandlung.


        1984 übernahm er die Leitung der Ab-                                                                    © SLÄK
        teilung  Innere  Medizin  der  Hochschul-  Der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer überreichte Prof. Dr. med. habil. Hans-Egbert
        poliklinik der Medizinischen Akademie   Schröder den Sächsischen Verdienstorden.
        in  Dresden.  Nach  Hochschuldozentur
        1986 wurde er 1989 zum außerordent- te  und  Zahnärzte  Sachsens“  1989  er- Von 1991 bis 2007 war er Prüfer in der
        lichen Professor für Innere Medizin an  worben, der ein unmittelbarer Vorläufer  Facharztprüfungskommission  „Innere
        der Medizinischen Akademie „Carl Gus- der  Sächsischen  Landesärztekammer  Medizin“, 2013 bis 2023 Universalprüfer
        tav  Carus“  berufen. 1991 wurde Prof .  gewesen ist. 1989 wurde Prof. Schröder  und 2016 bis 2023  Fachsprachenprüfer
        Schröder Ärztlicher Direktor der Medi- über die Gruppe der Zwanzig in die Un- für ausländische Ärzte.
        zinischen  Akademie  Dresden.  1992  abhängige  Untersuchungskommission  2013  wurde  Prof. Schröder in das Re -
        wurde  er  zum  ordentlichen  Professor  zur  Aufarbeitung  der  Übergriffe  der  daktionskollegium des „Ärzteblatt Sach-
        für Innere Medizin/Rheumatologie be- Staatsmacht im Oktober 1989 in Dres- sen“ berufen und von diesem zum Vor-
        rufen,  1993  zum  Klinikdirektor  der   den berufen.                   sitzenden  gewählt.  Ende  April  2020
        III. Medizinischen Klinik der neuen Me -                                schied  er  aus  dem  Redaktionskollegi-
        dizinischen Fakultät in Dresden.    Von 1990 bis 1991 war Prof. Schröder  um aus und widmet sich seitdem ver-
        Im  Hochschulbereich  war  er  Mitglied  Gründungspräsident  des  Rudolf-Vir- stärkt der Förderung sächsischer Kunst
        der  Gründungskommission  zur  Neu- chow-Bundes.                        und  Kultur.  Prof.  Schröder  ist  einer
        gründung  der  Medizinischen  Fakultät  Er wurde zudem in wichtige Funktionen  der  ältesten  praktizierenden  Ärzte  in
        sowie  langjähriges  Mitglied  im  Fakul- der neu gegründeten Sächsischen Lan- Sachsen. Bis heute ist er am Klinikum
        tätsrat, Konzil und dem Senat der Me- desärztekammer gewählt: Von 1991 bis  Bethanien in Chemnitz als Honorararzt
        dizinischen  Fakultät  an  der  Techni- 1999  war  er  Vorsitzender  des  Aus- für Rheumatologie tätig.
        schen Universität Dresden. Große Ver- schusses Ambulante Versorgung sowie
        dienste  hat  er  sich  bei  der  Gründung  von 1995 bis 1999 Mandatsträger der           Kristina Bischoff M.A.
        des „Unabhängigen Verbandes der Ärz- Kammerversammlung.                    Redaktionsassistentin „Ärzteblatt Sachsen“





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