Wie kann Ostsachsen junge Ärztinnen und Ärzte gewinnen?

Netzwerk "Ärzte für Sachsen" trifft sich in Görlitz

Das Netzwerk „Ärzte für Sachsen“ lädt am 9. September zum 18. Netzwerktreffen nach Görlitz ein. Unter dem Titel „Ärztliche Nachwuchsgewinnung in Ostsachsen“ diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Medizin, Politik und Kommunen, wie die ärztliche Versorgung in der Region langfristig gesichert werden kann.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Chancen, die sich durch die Medizinische Universität Lausitz - Carl Thiem für die Ausbildung und Bindung künftiger Ärztinnen und Ärzte in der Lausitz und in Ostsachsen ergeben. Darüber hinaus werden regionale Projekte zur Fachkräftegewinnung vorgestellt, darunter das Kommunale Medizinische Versorgungszentrum Neiße-Weißer Schöps, der Weiterbildungsverbund Ostsachsen sowie innovative Ansätze in der ambulanten Versorgung.

Begrüßt werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping und dem Görlitzer Landrat Dr. Stephan Meyer.

Die Veranstaltung findet von 15 bis 17 Uhr im Tagungssaal der Jugendherberge Görlitz-Altstadt statt. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung.

Programm | Anmeldung: www.aerzte-fuer-sachsen.de(öffnet in neuem Fenster)

  • 9. September, 15.00 bis 18.00 Uhr
  • 18. Netzwerktreffen „Ärzte für Sachsen“
  • „Ärztliche Nachwuchsgewinnung in Ostsachsen“
  • Jugendherberge Görlitz-Altstadt, Peterstraße 15, 02826 Görlitz

Hintergrund

Das Netzwerk „Ärzte für Sachsen“ wurde 2009 gegründet und setzt sich für die Nachwuchsgewinnung von Ärztinnen und Ärzten im Freistaat ein. In der Lenkungsgruppe des Netzwerks arbeiten unter dem Dach der Sächsischen Landesärztekammer die wichtigsten Player der medizinischen Versorgung in Sachsen eng zusammen und entwickeln Fördermaßnahmen gemeinsam weiter. Zu den über 180 Partnern im Netzwerk gehören Krankenhäuser, Praxen und Medizinische Versorgungszentren, Städte, Gemeinden und Landkreise, aber auch ärztliche Berufsverbände, medizinische Fachgesellschaften, Verbünde und die Krankenkassen.