Organspendezertifikat Sachsen

04.07.2007

Mit dem "Organspendezertifikat Sachsen" wurde die Paracelsus-Klinik Zwickau für ihr besonderes Engagement im Jahr 2006 ausgezeichnet. Die Auszeichnungen werden jedes Jahr auf Vorschlag der DSO an drei Krankenhäuser vergeben, die Organspenden in vorbildlicher Weise vorbereitet und umgesetzt haben. Kriterien für die Würdigung sind die Unterstützung der Transplantationsbeauftragten durch die Klinikleitungen, die Fortbildung des Klinikpersonals, das Ausarbeiten von Richtlinien für den Akutfall Organspende und die Umsetzung der Organspende als selbstverständlicher Teil des medizinischen Versorgungsauftrags.

 

Außer der Paracelsus-Klinik Zwickau wurden das Städtische Klinikum Magdeburg / Olvenstedt (Sachsen-Anhalt) und das Unstrut-Hainich Kreiskrankenhaus (Thüringen) ausgezeichnet.

 

Die DSO ist seit Juli 2000 die bundesweite Koordinierungsstelle für Organspende. In der Akutsituation Organspende begleitet sie alle Abläufe: Von der qualifizierten Feststellung des Hirntods über das Gespräch mit den Angehörigen bis hin zum Organtransport. Daneben unterstützt sie die Krankenhäuser durch Fortbildungen zum Thema Organspende. Die DSO-Region Ost betreut insgesamt rund 150 Krankenhäuser.

 

Im Jahr 2006 haben in Sachsen 80 Menschen (2005: 83) nach ihrem Tod Organe gespendet. 249 Organe (2005: 243) konnten für eine Transplantation entnommen werden. Damit liegt Sachsen im bundesweiten Vergleich in der Spitzengruppe.

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