Matinee „Gesundheit DDR”

30.08.2011

Foto Krankenwagenbesatzung DDR

Am 18. September 2011, um 11 Uhr, wird in Kooperation mit dem Deutschen Hygiene-Museum und der Sächsischen Landesärztekammer der erste Teil einer MDR-Dokumentation "Gesundheit DDR" im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden uraufgeführt. Anschließend diskutieren Experten, Ärzte und Filmemacher mit dem Publikum über 40 Jahre Gesundheitspolitik in der DDR.
 

Die zweiteilige Dokumentation erzählt die Geschichte des DDR-Gesundheitswesens aus der Sicht der damals beteiligten Mediziner. Dabei kommen Gemeindeschwestern, Sanitäter und Pfleger, Krankenschwestern und Hausärzte ebenso zu Wort, wie Oberärzte und Klinikchefs. Es geht um das Erleben des DDR Gesundheitswesens, um Zwänge, Entwicklungen, Erfolge und Niederlagen. Die DDR war eines der ersten Länder, in denen Ende der 60er Jahre eine Nierentransplantation gelang. Andererseits gab es in Krankenhäusern immer wieder Engpässe bei der Versorgung mit Spritzen und Medikamenten. Das Gesundheitssystem der DDR war von Anfang an ein Balanceakt zwischen dem großen Anspruch einer kostenlosen Behandlung für jeden und einer Realität, die von Kostendruck und Mangel an Vielem geprägt war. Während mit der Herstellung einer künstlichen Niere erste Erfolge erzielt wurden, kamen neue Probleme auf das Land zu. Der neue Wohlstand hatte zu einer Verbreitung von Diabetes geführt, außerdem klagten viele Betriebe über hohe Ausfallzahlen durch Alkoholismus. Auch die zunehmende Umweltverschmutzung führte zu Gesundheitsschäden.
 

Matinee "Gesundheit DDR":
18. September, um 11.00 Uhr,
Deutsches Hygiene-Museum Dresden,
Lingnerplatz 1, 01069 Dresden.

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