Medizinische Behandlung von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus

04.12.2012

Dresden: Die Sächsische Landesärztekammer informiert in einer neuen Broschüre Ärzte über die Rechtslage der medizinischen Behandlung von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus. Das 12-seitige Heft enthält ferner Informationen zu den Möglichkeiten der Kostenerstattung sowie Adressen von sächsischen Beratungsangeboten zu diesem Thema.
„Wir wollen unsere Ärzte über diese komplexe Rechtslage informieren und ihnen mögliche Ansprechpartner an die Hand geben.", sagt Prof. Dr. med. habil. Jan Schulze, Präsident der Sächsischen Landesärztekammer. Dies sei vor allem deshalb wichtig, da viele Ärzte nur wenige Kenntnisse zu diesem Themenbereich haben.
Die Sächsische Landesärztekammer setzt sich für die Gesundheitsversorgung für Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus ein, da bei ihnen Krankheiten zu großen Problemen führen: Frauen bringen beispielsweise unter riskanten Umständen Kinder auf die Welt, weil sie sich wegen drohender Abschiebung nicht in ein Krankenhaus trauen. Andere verzögern eine notwendige medizinische Behandlung so lange, bis sie als Notfall in der Klinik landen.

Das Heft können Sie hier herunterladen:

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