Arbeitsort Krankenhaus: familienfreundlich und geschlechtergerecht

07.12.2009

Handreichung zur Umsetzung von Chancengleichheit für Medizin, Pflege und Verwaltung

 

Ein neuer Praxisleitfaden zeigt Veränderungsmöglichkeiten anhand einer ganzen Reihe von praktischen Beispielen, wie geschlechtergerechte und familienfreundliche Rahmenbedingungen befördert werden können. In Zeiten, in denen es in Sachsen zu wenig Ärzte aber auch Schwestern und Pfleger gibt, ist dies ein Qualitätsmerkmal für Krankenhäuser, die gutes Personal werben und behalten wollen. Der Leitfaden leistet einen Beitrag zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Privatleben sowie zur stärkeren Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen der beschäftigten Frauen und Männer.

 

In zwei Kliniken wurden innerhalb eines Projektes die Beschäftigten befragt und Daten ausgewertet, um eine Ausgangslage zu erhalten - im St. Elisabeth Krankenhaus in Leipzig und in den Oberlausitzkliniken in Bautzen/Bischofswerda. Neben den Bedürfnissen des ärztlichen und des Pflegepersonals wurden auch Anforderungen der Verwaltung, die wirtschaftlichen Interessen der Krankenhäuser und die Gewährleistung des medizinischen Versorgungsauftrages mit einbezogen.

 

Anhand eines fünfstufigen Schemas von Absichtserklärung bis Controlling spielt dann die Studie Veränderungsprozesse in der Klinik mit Blick auf die Chancengleichheit durch.

 

Der im Auftrag des Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz erarbeitete Leitfaden ist hier kostenlos zu erhalten:

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