Heile Familie? Gewalt gegen Partner und Kinder - Veranstaltungsreihe

04.03.2010

In dieser Veranstaltungsreihe kommen Ärzte, Rechtsanwälte, Opferschutzbeauftragte der Polizei und Mitarbeiter von Beratungsstellen zu Wort, die in ihrer alltäglichen Arbeit immer wieder mit häuslicher Gewalt konfrontiert sind. Sie stellen Beratungs- und Hilfsangebote vor und informieren über rechtliche Möglichkeiten, die Betroffenen oder Außenstehenden offen stehen. Durch die Thematisierung soll das Tabuthema häusliche Gewalt zudem stärker in die Öffentlichkeit gerückt werden.

 

14. April 2010, 18 Uhr
Gestürzt oder geschlagen? Anzeichen von Gewalt
Staatsministerin Christine Clauß;
PD Dr. med. habil. Christine Erfurt, Institut für Rechtsmedizin der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden;
Dr. med. univ. Julia Schellong, Traumanetz Sachsen, Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden

 

21. April 2010, 18 Uhr
Hinsehen - und dann? Was dürfen und können Erzieher, Lehrer, Nachbarn tun?
Anca Kübler, Rechtsanwältin, Dresden;
Katrin Benedict, Familienrichterin, Amtsgericht Zerbst;
Silvia Müller, Sozialpädagogin, Dresdner Interventions- und Koordinierungsstelle zur Bekämpfung häuslicher Gewalt/Gewalt im sozialen Nahraum.

 

28. April 2010, 18 Uhr
Kreislauf von Gewaltbeziehungen - Verstehen und ausbrechen
Annett Engelmann, psychologische Psychotherapeutin, Beratungsstelle zur täterorientierten Anti-Gewalt-Arbeit, TRIADE GbR Leipzig;
Kerstin Weber, Polizeihauptkommissarin, Opferschutzbeauftragte, Polizeidirektion Dresden

 

5. Mai 2010, 18 Uhr
Prävention von Gewaltkarrieren - Ursachen und frühe Hilfen
Prof. Dr. med. habil. Manfred Cierpka, Ärztlicher Direktor des Instituts für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie, Zentrum für Psychosoziale Medizin am Universitätsklinikum Heidelberg;
Claus Lippmann, Leiter der Verwaltung des Jugendamtes der Landeshauptstadt Dresden;
PD Dr. med. habil. Kerstin Weidner, Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik, der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden

 

19. Mai 2010, 18 Uhr
Die Erinnerung an Gewalt überwinden - Wege aus dem Trauma
Michaela Huber, Psychologin, Göttingen, 1. Vorsitzende der Dt. Sektion der International Society for the Study of Dissociation;
Dr. med. univ. Julia Schellong, Traumanetz Sachsen, Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden

 

Moderation alle Veranstaltungen: Martina de Maizière, Sozialpädagogin, Supervision, Coaching und Organisationsberatung.

 

Veranstaltungsort:
Deutsches Hygiene-Museum Dresden,
Lignerplatz 1, 01069 Dresden

 

Organisiert wird die Reihe vom Deutschen Hygiene-Museum, der Sächsischen Landesärztekammer, dem Traumanetz Sachsen und dem Lenkungsausschuss zur Bekämpfung häuslicher Gewalt Sachsen.

 

Die Veranstaltungen werden durch die Sächsische Landesärztekammer als zertifizierte Ärztefortbildung mit je zwei Punkten anerkannt.

 

Das Plakat zur Veranstaltung finden Sie hier.

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