Patienten mit ostsächsischen Krankenhäusern zufrieden

08.09.2011

Eine Studie zur Patientenzufriedenheit der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden, ergab, dass die meisten Patienten mit der Behandlung und Betreuung in den ostsächsischen Krankenhäusern zufrieden sind. Im Falle einer weiteren notwendigen Behandlung würden sich circa 80 Prozent der Patienten erneut für die gleiche Einrichtung entscheiden. Am positivsten beurteilten die Patienten die Freundlichkeit der Krankenschwestern und Ärzte.
 

Verbesserungspotentiale liegen aus Sicht der Patienten in der Aufklärung über einzunehmende Medikamente und der Vorbereitung auf die Entlassung. Befragt wurden Patienten von 39 Krankenhäusern. Die 10.000 Studienteilnehmer machten Angaben dazu, wie sie ihren Krankenhausaufenthalt einschätzen und welche Faktoren sie dieser Beurteilung zugrunde legen.
 

Nur 11 Prozent, der in den sechs untersuchten Fachbereichen (Innere Medizin, Augenheilkunde, Chirurgie, Urologie, Kinder- und Jugendmedizin und Neurologie) behandelten Patienten, berichteten über Probleme nach der Entlassung, wie z.B. Komplikationen oder Schmerzen. Die Studie ergab auch, dass 90 Prozent der Befragten mit der Dauer ihres Krankenhausaufenthaltes zufrieden waren. Damit widerlegt die Untersuchung die These, dass nach der Einführung der Fallpauschalen-Finanzierung Patienten systematisch zu früh entlassen würden.
 

Nachzulesen im International Journal for Quality in Health Care (Vol. 23/ 5) oder online unter:

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