Krankenhaus Barometer 2011

08.12.2011

Im Jahr 2011 haben rund drei Viertel der Krankenhäuser (74  Prozent) Probleme, offene Stellen im Ärztlichen Dienst zu besetzen. Nachdem vor allem seit Mitte des letzten Jahrzehnts ein deutlicher Anstieg der betroffenen Häuser zu beobachten war, haben sich die Anteilswerte in den letzten Jahren auf sehr hohem Niveau stabilisiert. Dies ergibt eine Umfrage des Krankenhaus Barometers unter zugelassenen Allgemeinkrankenhäusern ab 50 Betten. An der Befragung des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) beteiligten sich von April bis Juli 2011 insgesamt 272 Klinikgeschäftsführer.
Laut der Befragung hat sich von der Mitte bis zum Ende des letzten Jahrzehnts die Anzahl vakanter Arztstellen von 1.300 auf 5.000 Vollkraftstellen nahezu vervierfacht. Im Jahr 2011 ist dagegen die Anzahl offener Arztstellen um fast ein Viertel gegenüber den beiden Vorjahren rückläufig.
 

88 Prozent der Klinikgeschäftsführer gaben an, dass die Kosten für Honorarärzte im Durchschnitt höher ausfallen als für die fest angestellten Ärzte. Knapp 10 Prozent der Einrichtungen führten in etwa gleiche Kosten für beide Arztgruppen an. Lediglich in gut 2 Prozent der Häuser fallen die Kosten von Honorarärzten niedriger aus.
 

Große Schwierigkeiten bereitet den befragten Kliniken auch die Besetzung von offenen Stellen in allen Pflegebreichen. Hochgerechnet auf die Grundgesamtheit der Allgemeinkrankenhäuser ab 50 Betten, blieben bundesweit rund 3.000 Vollkraftstellen im Pflegedienst unbesetzt. Gegenüber 2009 mit 1.250 unbesetzter Pflegestellen entspricht dies einer Steigerung von 140 Prozent binnen zwei Jahren.
 

Den vollständigen Bericht mit weiteren Informationen zum "Krankenhaus Barometer 2011" finden Sie unter:

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