21. Januar 2012 - Informationsveranstaltung für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung

Arzt in Sachsen - Chancen und Perspektiven im Sächsischen Gesundheitswesen

24.10.2011

Die Sächsische Landesärztekammer (SLÄK), die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen (KVS), die Krankenhausgesellschaft Sachsen (KHG) und die Sächsische Apotheker- und Ärztebank (APO-Bank)
laden alle Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung sowie die PJ-ler herzlich ein zu einer

 
Informationsveranstaltung für Weiterbildungsassistenten
am 21. Januar 2012 von 10.00 - ca. 15.30 Uhr
in den Räumen der Sächsischen Landesärztekammer.

 
Vertreter ärztlicher Standesorganisationen in Sachsen, erfahrene Ärzte und Geschäftsführer sächsischer Krankenhäuser informieren und beraten Sie zu Chancen und Einsatzmöglichkeiten im

  • ambulanten Bereich,
  • stationären Bereich,
  • öffentlichen Gesundheitsdienst

 
zu Themen wie

  • individuelle Gestaltung der Weiterbildung,
  • Karrierechancen im Krankenhaus,
  • Gründung oder Übernahme einer Praxis,
  • Berufsmöglichkeiten im Öffentlichen Gesundheitsdienst,
  • Fördermöglichkeiten.

 
Außerdem bieten wir folgende Praxiskurse und Workshops an:

 
Programm (Stand: 17. Oktober 2011):

  • Der Landarzt - ein Erfolgsmodell für die Zukunft!
    Referent:
    Herr Dr. med. Joachim Hübschmann, niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin und Facharzt für Arbeitsmedizin, Zwönitz (Erzgebirgskreis)
    „Es gibt kaum einen besseren Zeitpunkt, den Beruf des Landarztes zu ergreifen als jetzt.” Ein Hausarzt macht sich stark für den Fortbestand seines Berufes, vor allem in der Kleinstadt und auf dem Land. Medizinalrat Herr Dr. Hübschmann erklärt, warum er seinen Beruf nach wie vor als so außergewöhnlich empfindet, dass er im Gegensatz zur landläufigen Meinung den jungen Ärzten nach wie vor diesen Rat mitgeben möchte.
     
  • Traumjob Hausarzt?!
    Referent:
    Herr Dr. med. Johannes-Georg Schulz, niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Dresden
    In diesem Workshop berichtet ein Hausarzt über seinen Weg in die eigene Praxis und die wirtschaftlichen Erfolgsaussichten der Praxistätigkeit. Beleuchtet wird der Praxisalltag, dazu gehören auch die Teilnahme am ärztlichen Bereitschaftsdienst sowie die Wichtigkeit des Wirkens kollegialer Netzwerke.
     
  • Arbeiten als angestellter Arzt in einer Praxis
    Referentin:
    Frau Dr. med. Nilüfer Gündog, Fachärztin für Allgemeinmedizin
    angestellte Ärztin in einer Praxis in Grimma
    Im Workshop soll erklärt werden, warum die Entscheidung getroffen wurde, als angestellte Ärztin tätig werden zu wollen. Die Erfahrungen aus der bisherigen Tätigkeit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sollen insbesondere junge Ärztinnen ermuntern, sich für eine Anstellung zu entscheiden.
     
  • Eine Bewerbung als Spiegelbild der Persönlichkeit
    Referentin:
    Frau Gisela Dericks, Personalleiterin Oberlausitz-Kliniken gGmbH, Bautzen
     
  • TOP JOB - was zeichnet ein arbeitnehmerfreundliches Krankenhaus aus?
    Referent:
    Herr Stefan Härtel, Geschäftsführer der Asklepios Orthopädische Klinik Hohwald, Neustadt in Sachsen
     
  • Psychiatrische Tätigkeit in modernen Krankenhausstrukturen
    Referent:
    Herr Dr. med. Peter Grampp, Facharzt für Psychiatrie, Chefarzt und Ärztlicher Leiter des Fachkrankenhauses Hubertusburg gGmbH, Wermsdorf
     
  • Arbeiten in Versorgungsstrukturen - Neue Arbeitsmodelle in Praxis und Klinik
    Referent:
    Herr Theo Sander, Münster, Rechtsanwalt, Dipl.-Betriebswirt und Fachanwalt für Steuerrecht,
    Dozent an der Health Care Akademie für neue Versorgungsstrukturen im Gesundheitswesen
    Tätigkeit in Versorgungskonzepten an der Schnittstelle ambulant/stationär: Immer mehr Krankenhäuser können offene Stellen im ärztlichen Dienst nicht besetzen. Dies gilt heute bundesweit für ca. 80 % der Krankenhäuser. Bis 2020 rechnet man bei Chef- und Oberärzten mit einem Abgang von ca. 28.000 Medizinern. Den Kliniken gehen die Ärzte aus. Kooperation zwischen Krankenhäusern und Vertragsärzten scheint daher das Gebot der Stunde. Oft wird hierbei nicht bedacht, dass es sich beim System ambulant/stationär um ein juristisch hochkomplexes Terrain handelt. Dieser Vortrag benennt Chancen, warnt aber auch vor Fußangeln und Fallstricken
     
  • Der unternehmerisch tätige Arzt - ein Erfahrungsbericht
    Referenten:
    Herr Dr. med. Gerold Kreuz, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe,
    Herr Matthias Jochmann, Facharzt für Anästhesiologie,
    MVZ für operative Gynäkologie in Hoyerswerda
    Ärztliches Ethos und Unternehmertum sind kein Konflikt. Auch beim Freiberufler „Arzt” bieten sich Chancen und Risiken. Gerade im Osten Deutschlands und insbesondere auch im ländlichen Raum Sachsens bieten sich exzellente Möglichkeiten für die Realisierung von Unternehmungen, die den Arzt nicht als Einzelkämpfer verstehen, sondern die gemeinschaftliche Berufsausübung bevorzugen. Durch die Nutzung vieler Gestaltungsmöglichkeiten kann unsere Praxisklinik auf eine 20-jährige erfolgreiche Entwicklung zurückblicken.
     
  • Ihre eigene Arztpraxis - Vorteile der Niederlassung
    Referent:
    Herr Christian Weishaupt, Prokurist und Kundenberater der Deutschen Apotheker- und Ärztebank,
    Filiale Dresden
    Die eigene Praxis ist der große Traum vieler Ärztinnen und Ärzte. Vielfältige Meinungsäußerungen der unterschiedlichsten Akteure im ambulanten Sektor führen bei jungen Ärzten zu vielen Fragen und hoher Verunsicherung über die Erfolgsaussichten dieses Vorhabens. In diesem Vortrag gehen wir auf die wichtigsten Eckpunkte für eine erfolgreiche Niederlassung aus Sicht Ihrer Standesbank ein. Sie werden vielfältige Anregungen erhalten, die Ihnen bei Ihrer Entscheidungsfindung helfen.
     
  • Finanzielle Grundlagen für das Berufsleben
    Referentinnen:
    Frau Manuela Habermann, Bankbetriebswirtin, Individualkundenberaterin der Deutschen Apotheker- und Ärztebank
    Frau Yvonne Mohs, Diplom Betriebswirtin (BA), Privatkundenberaterin der Deutschen Apotheker- und Ärztebank
    Nach Beendigung des Medizinstudiums sind Jungärzte auf das künftige Berufsleben gut vorbereitet und stellen sich motiviert ihren neuen beruflichen Herausforderungen. Aufgrund der damit verbesserten Einkommenssituation erlangen sie zunehmend mehr wirtschaftliche Unabhängigkeit und auch mehr Eigenverantwortung für ihre finanziellen Angelegenheiten. Deshalb ist es notwendig, dass sich Ärzte auch vermehrt mit wichtigen Themen wie Zahlungsverkehr, Absicherung, Vermögensbildung und Finanzierungsmöglichkeiten auseinandersetzen. Diese Notwendigkeit hat nicht nur für Berufseinsteiger Bestand, sondern betrifft aufgrund der sich ändernden Bedürfnisse in den unterschiedlichen Lebensphasen auch berufserfahrene Ärzte. Deshalb richtet sich dieser Vortrag an alle Ärzte und soll wichtige Hinweise und Hilfestellungen geben.
     

Die Bewertung für das Sächsische Fortbildungszertifikat erfolgt mit 8 Fortbildungspunkten.

 
Der Einladungsflyer steht hier zum Download zur Verfügung.

Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen unter Arzt-in-Sachsen@slaek.de zur Verfügung.

 

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