Weiterhin niedriger Stand der Säuglingssterblichkeit in Sachsen

02.10.2012

Insgesamt 78 Säuglinge (36 Jungen und 42 Mädchen) starben 2011 noch vor Vollendung des ersten Lebensjahres in Sachsen. Das war nach Angaben des Statistischen Landesamtes einer mehr als im Vorjahr. Auf 1 000 Lebendgeborene kamen 2,3 gestorbene Säuglinge. Vor Ablauf der ersten 24 Stunden nach der Geburt wurden mit 32 Gestorbenen 41 Prozent aller Säuglingssterbefälle gezählt. 38 der gestorbenen Säuglinge hatten ein Geburtsgewicht unter 2 500 Gramm, darunter 22 ein Gewicht von weniger als 1 000 Gramm.

 

Die häufigste Todesursache bei Säuglingen waren mit 37 Sterbefällen (47 Prozent) "Bestimmte Zustände, die ihren Ursprung in der Perinatalperiode haben". Dies ist der Zeitraum zwischen dem Beginn der 29. Schwangerschaftswoche und dem 7. Lebenstag eines Kindes. Mit 22 Gestorbenen waren angeborene Fehlbildungen, Deformitäten und Chromosomenanomalien zweithäufigste Todesursache. An Plötzlichen Kindstod verstarben im vergangenen Jahr sechs Säuglinge.

 

Weitergehende Informationen (Tabelle) finden Sie im Internet unter:

Seitenfunktionen

Partner

Mein Konto

Schnelleinstieg

Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte

Fort- und Weiterbildungskurse für Ärzte